Torwart-Überflieger: Möstl ist Österreichs Handballer des Jahres
Constantin Möstl wird für eine herausragende Saison in der deutschen Bundesliga erstmals als Österreichs Handballer des Jahres ausgezeichnet.
Constantin Möstl wurde erstmals zu "Österreichs Handballer des Jahres" gewählt. Der 26-Jährige Torhüter überzeugte vor allem mit konstant starken Leistungen in der deutschen Bundesliga im Trikot des TBV Lemgo Lippe.
Die Jury hob dabei insbesondere seine Bedeutung für den Bundesliga-Fünften hervor: "Mit seinen zahlreichen und teils spektakulären Paraden hatte er maßgeblichen Anteil daran, dass der TBV Lemgo Lippe die Saison in der deutschen Bundesliga auf Platz 5 beendete und man im DHB-Pokal ins Final Four einzog", heißt es in der Begründung.
Statistik auf Top-Niveau
Auch die Zahlen unterstreichen Möstls starke Saison. In 33 Bundesliga-Partien kam der ÖHB-Teamgoalie auf 264 Paraden und eine Quote von knapp 30 Prozent gehaltenen Bällen – ein Topwert, mit dem er sogar knapp vor Deutschlands Nationaltorhüter Andreas Wolff liegt.
Zusätzlich erreichte er mit Lemgo im DHB-Pokal das Final Four und belegte dort am Ende den dritten Platz.
Auch im Nationalteam im Fokus
Im Nationalteam erlebte Möstl eine sportlich anspruchsvolle Phase. Bei der EM 2026 zeigte Österreich gute Leistungen, verpasste aber in engen Spielen gegen Deutschland und Spanien größere Erfolge. Zum Abschluss gelang ein wichtiger Sieg gegen Serbien, der den Weg in die Vorqualifikation für das WM-Playoff ebnete.
Dort scheiterte das ÖHB-Team allerdings an Polen und verpasste damit die WM 2027. Auch eine mögliche Wildcard blieb aus.
Blick nach vorne Richtung EM-Qualifikation
Der Fokus richtet sich bereits auf die kommenden Aufgaben: In der Qualifikation für die EM 2028 trifft Österreich auf Norwegen, Georgien und die Türkei.
Der Auftakt steigt am 4. November im Raiffeisen Sportpark Graz.