SO LIEF DAS SPIEL:
Die Panthers zeigen gleich im ersten Drive des Spiels, dass sie aggressiv auftreten wollen. Gleich nach wenigen Spielzügen kommt es zu einem vierten Versuch in der eigenen Hälfte, den Panthers-Head-Coach Dave Canales ausspielen lässt - jedoch scheitert der Versuch.
Die Rams nehmen das Geschenk sofort an, nützen das kurze Feld und gehen in Führung: Matthew Stafford findet Puka Nacua für einen Touchdown nach nicht mal vier Minuten Spielzeit - 7:0.
Stafford to Puka! The @RamsNFL are on the board first.
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Im zweiten Drive der nächste Nackenschlag für die Panthers: Left Tackle Ikem Ekwonu verletzt sich und muss mit einer Knieverletzung vom Feld transportiert werden.
Kurz vor Ende des ersten Viertels fängt die Panthers-Offense jedoch allmählich an, den Ball zu bewegen. Carolína ist bereits in Scoring-Range, als Bryce Young eine Interception zu Cobie Durant wirft.
Die Rams bestrafen auch diesen Fehler: Wieder ist es Nacua, der für den Touchdown sorgt. Dieses Mal trägt der Receiver einen Screen-Pass von Stafford in die Endzone - 14:0 für die Rams.
PICK! Cobie Durant takes it back for the @RamsNFL
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Die Panthers lassen sich vom frühen Rückstand jedoch nicht verunsichern und marschieren im folgenden Drive das Feld hinunter. Chuba Hubbard boxt den Ball letztlich von der 1-Yard-Linie übe die Goal-Line - 7:14.
Ein Field Goal von Harrison Mevis stellt im folgenden Drive auf 17:7 für die Rams. Ein paar Minuten später scheint das Spiel für die Panthers komplett aus den Fugen zu geraten, als Punt-Returner Trevor Etienne einen Punt fallen lässt und sich die Rams erfolgreich draufstürzen. Carolinas Defense hält jedoch dicht und erzwingt einen Turnover on Downs.
Vom starken Auftritt der Defense beflügelt, führt Bryce Young seine Panthers-Offense in weiterer Folge binnen einer Minute zum nächsten Touchdown. Der Quarterback nimmt es selbst in die Hand und verkürzt mit einem 16-Yard-Lauf auf 14:17.
BRYCE YOUNG DOES IT HIMSELF FOR SIX!
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Mit wenigen verbleibenden Sekunden auf der Uhr, bevor die Partie in die Halbzeit geht, hat Los Angeles nochmal die Chance, zu antworten. Nacua lässt jedoch einen Pass von Stafford fallen, der potenziell für weitere Punkte sorgen hätte können. Halbzeitstand 17:14 für die Rams.
Carolina legt zunächst einen guten Start in die zweite Halbzeit hin. Young orchestriert einen 7:08-Minuten-Drive, der letzten Endes aber nur drei Punkte bereithält. Ryan Fitzgeralds Field Goal gleicht das Spiel aber immerhin auf 17:17 aus.
Die Rams erobern die Führung allerdings im nächsten Drive wieder zurück. Per Mevis-Field-Goal stellt L.A. auf 20:17. Der Drive wird unter anderem auch von einem Unnecessary-Roughness-Penalty von Nick Scott, der gegen Davante Adams mit dem Kopf vorausgeht, verlängert.
Kurz darauf findet sich die Rams-Offense wieder an der Mittellinie wieder, da der zuvorgekommene Panthers-Drive mit einem gescheiterten Fourth-Down-Versuch endet. Doch auch die Rams-Offensive patzt: Stafford schätzt die Lage falsch ein und wirft die Ball in die Hände von Panthers-Cornerback Mike Jackson.
Mike Jackson picks off Stafford!
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Ein Big Play von Jalen Coker (52-Yard-Reception) später - und die Panthers befinden sich schlagartig in der Redzone. Mit diesem Spielzug geht auch das dritte Viertel zu Ende.
Als das Spiel weitergeht, erobern die Panthers die Führung zurück. Wieder ist es Running Back Hubbard, der den Ball aus kurzer Distanz in die Endzone bugsiert - 24:20 für Carolina.
HUBBARD TD! @PANTHERS LEAD!
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Es ist jedoch nicht das letzte Mal, dass die Führung im letzten Viertel wechselt. Die Rams wissen, dass sie liefern müssen und tun das auch. Stafford marschiert mit seiner Mannschaft das Feld hinunter, dazwischen spielen die Rams auch einen vierten Versuch erfolgreich aus.
Der Drive wird letztlich mit einem Touchdown-Pass von Stafford zu Running Back Kyren Williams abgeschlossen - 27:24 für Los Angeles bei 8:47 noch zu spielenden Minuten.
Kyren Williams puts the @RamsNFL back in front!
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Der Versuch der Panthers, im nächsten Drive mit Punkten zurückzuschlagen, misslingt. Nach einem schnellen "Three and Out" müssen sie den Ball zurück zu den Rams punten.
Ein früher Holding-Penalty im folgenden Rams-Drive sorgt dafür, dass auch Los Angeles wenige Spielzüge später zu einem Punt gezwungen ist. Und dieser hat fatale Folgen: Der Punt von Ethan Evans wird nämlich von Isaiah Simmons geblockt.
THE @PANTHERS BLOCK THE PUNT!
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Das kurze Feld wird prompt ausgenützt: Young findet Jalen Coker in der Endzone und plötzlich führen die Carolina Panthers mit 2:39 Minuten auf der Uhr mit 31:27.
YOUNG. COKER. @PANTHERS LEAD ONCE AGAIN!
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Das war's jedoch noch lange nicht! Denn die Rams haben auch noch einen Touchdown im Köcher. Stafford benötigt nur sieben Plays, um seinerseits sechs Punkte aufs Bord zu bringen.
In diesem Fall ist es ein Pass zu Colby Parkinson, der den Ball im Drehen über die Goal-Line hebt. Da auch der folgende Extrapunkt gut ist, führen die Rams wieder 34:31. Und das bei 38 noch zu spielenden Sekunden!
OMG STAFFORD TO PARKINSON FOR THE LEAD!
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Mit etwas mehr als einer halben Minute auf der Uhr und drei Timeouts hätte Carolina noch genügend "Munition" gehabt, um eine potenzielle Overtime zu erzwingen - die Rams-Defense erledigt jedoch ihren Job und beendet das Spiel mit einem Turnover on Downs, weil Jimmy Horn den letzten Pass des Spiels fallen lässt.
DAS BEDEUTET ES FÜR BEIDE TEAMS:
Die Los Angeles Rams haben ihren erwarteten, wenn auch mühevollen, Sieg und stehen damit in der Divisional Round der Playoffs.
Dass Duo aus Matthew Stafford (Quarterback) und Sean McVay (Head Coach) hat 2021 bereits bewiesen, dass sie in der Lage sind, gemeinsam eine Super Bowl zu gewinnen. In Anbetracht der eher schwer zuzuordnenden Favoritenrolle vor den Playoffs zählen sie daher für viele zu den heißesten Anwärtern in der NFC.
Wer der Gegner der Rams in der Divisional Round sein wird, wird sich erst am Sonntag im Spiel zwischen den Philadelphia Eagles (#3) und den San Francisco 49ers (#6) entscheiden. Gewinnen die San Francisco 49ers, dann muss man auswärts gegen die Chicago Bears (#2) ran. Gewinnt Philadelphia, dann kommt es zum neuerlichen Duell mit den Seattle Seahawks (#1). Gegen den Divisionsrivalen zog man zuletzt noch knapp den Kürzeren im Kampf um den #1-Seed in der NFC.
Für die Carolina Panthers geht hingegen eine überraschend erfolgreiche Saison zu Ende. Nicht viele sahen die Panthers vor der Saison als Playoff-Kandidat. Da die Tampa Bay Buccaneers in der zweiten Saisonhälfte jedoch komplett den Faden verloren, war für Carolina plötzlich die Tür offen.
Bryce Young, 2023 noch der erste Pick des Drafts, wurde früh in seiner Karriere als "Bust" abgestempelt, hat seit der Ankunft von Head Coach Dave Canales 2024 jedoch den Turnaround geschafft und auch in seinem ersten Playoff-Spiel gezeigt, dass er in der Lage ist, auf der größten Bühne zu performen. Man darf gespannt sein, ob die Panthers dieses Momentum auch in die nächste Saison mitnehmen können.
CAROLINA PANTHERS:
Name | Passing Yards | Rushing Yards | Receiving Yards |
|---|---|---|---|
Bryce Young | 264 (1 TD, 1 INT) | 24 (1 TD) | |
Chuba Hubbard | 46 (2 TDs) | 13 | |
Rico Dowdle | 9 | 6 | |
Trevor Etienne | 4 | ||
Jalen Coker | 134 (1 TD) | ||
Tetairoa McMillan | 81 | ||
Tommy Tremble | 22 | ||
Xavier Legette | 8 |
LOS ANGELES RAMS:
Name | Passing Yards | Rushing Yards | Receiving Yards |
|---|---|---|---|
Matthew Stafford | 304 (3 TDs, 1 INT) | ||
Kyren Williams | 57 | 18 (1 TD) | |
Blake Corum | 45 | 13 | |
Puka Nacua | 14 (1 TD) | 111 (1 TD) | |
Davante Adams | 72 | ||
Tyler Higbee | 45 | ||
Colby Parkinson | 34 (1 TD) | ||
Konata Mumpfield | 11 |