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Die User-Awards für die NFL-Saison 2025

Welche Spieler und Trainer haben sich mit ihren Leistungen in der abgelaufenen Saison die begehrten User-Auszeichnungen verdient? Hier erfahrt ihr es.

Die User-Awards für die NFL-Saison 2025 Foto: © GETTY

Die NFL-Saison 2025/2026 ist fast Geschichte. Was noch fehlt? Richtig, die Super Bowl - aber noch wichtiger, es fehlen noch die traditionellen LAOLA1-User-Awards. Was sind schon die NFL-Awards, wenn man die so prestigeträchtigen LAOLA1-Awards sein eigen nennen kann.

Auch heuer wollten wir hier unsere Awards vergeben und ich freue mich drüber, dass hier elf weitere Autorenkollegen neben mir mitgemacht haben. Die LAOLA1-User Cruehead, TheLuky, Fredix, sportfan_1990, RP74, MilesB, patrick_R, austrianViking sowie die beiden ehemaligen User-Endzone-Autoren mundafinga und kloisg, die aus zeitlichen Ressourcen bei der User Endzone kürzer treten müssen, aber bei solchen Specials immer wieder dabei sind.

Hinzu kommt der User DM79, der seit kurzem unserer Autorengruppe beigetreten ist und hier sofort mitgewirkt hat. Von meiner Seite möchte ich hier ein großes Dankeschön dafür aussprechen, dass so viele hier teilgenommen haben, denn nur dadurch wird es aussagekräftig.

Wie laufen unsere User-Endzone-Awards ab? Jeder der Teilnehmer gibt in jeder Kategorie seine Top-3-Spieler bekannt. Ausnahme sind hier die größte Überraschung der Saison sowie die größte Enttäuschung der Saison, hier wurde nur jeweils ein Thema genannt.

Für den ersten Platz gibt's vier Punkte, für den zweiten Platz zwei Punkte und für den dritten Platz einen Punkt. Abgerechnet wird zum Schluss, wer die meisten Punkte in der jeweiligen Kategorie hat, hat diese gewonnen.

Das Ergebnis der heurigen User-Endzone-Awards könnt ihr hier nun lesen, und bitte kommentiert fleißig, wir sind schon auf eure Meinungen gespannt, denn auch wir waren uns bei einigen Kategorien weniger einig als bei anderen.

Es gab heuer einen Spieler, der die Höchstpunktezahl für sich beanspruchen darf, und ein zweiter, der lediglich ein Mal nicht an der Eins in seiner Kategorie genannt wurde, beides sind Defense-Spieler, beide spielen im selben Team, soviel darf ich schon mal verraten. Die kurzen Statements in der jeweiligen Kategorie stammten von den Usern RP79 und sportfan_1990 sowie von mir (MatB).

MVP: Matthew Stafford

Quarterback, Los Angeles Rams (31 Punkte)

Name

Punkte

Matthew Stafford

31

Drake Maye

30

Justin Herbert

4

Josh Allen

3

Trevor Lawrence

3

Christian McCaffrey

2

Jaxon Smith-Njigba

2

Myles Garrett

2

Nur ein Punkt trennt die beiden MVP-Kandidaten Stafford und Maye in unserer Wahl.

Schlussendlich ist es mit der Wahl von Stafford, ein würdiger Abschluss seiner beeindruckenden Karriere. Und wer die Saison mit den meisten geworfenen Yards und Touchdowns (4.707 und 46 TDs) anführt, hat sich diese Auszeichnung absolut verdient.

Offensive Player of the Year: Jaxon Smith-Njigba

Wide Receiver, Seattle Seahawks (32 Punkte)

Name

Punkte

Jaxon Smith-Njigba

32

Puka Nacua

24

Bijan Robinson

9

Christian McCaffrey

8

Jonathan Taylor

5

James Cook

4

Josh Allen

1

Trey McBride

1

Lange Zeit sah es nach Jonathan Taylor aus, aber je länger die Saison ging, desto öfter wurde der Receiver der Seahawks favorisiert.

Neun Mal konnte er die 100-Yard-Grenze in einem Spiel brechen. Nach 17 Spielen stand er bei 1.793 Receiving Yards und zehn Touchdowns. Somit war Smith-Njigba ein wesentlicher Faktor, warum die Seahawks auch in der Super Bowl stehen.

Und nicht zu vergessen ist, dass die vergangene Saison erst seine dritte in der NFL war.

Defensive Player of the Year: Myles Garrett

Defensive End, Cleveland Browns (48 Punkte)

Name

Punkte

Myles Garrett

48

Will Anderson Jr.

7

Kevin Byard

6

Patrick Surtain II

4

Jordyn Brooks

2

Nick Bonitto

2

Aidan Hutchinson

2

Micah Parsons

2

Kyle Hamilton

2

Devon Witherspoon

2

Brian Burns

2

Jeffrey Simmons

2

Cooper DeJean

1

Danielle Hunter

1

Wenn zwölf Leute einstimmig Myles Garrett als Defense Player of the Year sehen, ist wohl alles gesagt.

Es haben sich nur wenige eine solche Auszeichnung verdient. Clevelands #95 setzte heuer mit dem Sack-Rekord von 23 das I-Tüpfelchen auf seine Karriere. Super Bowl wird schwierig mit den Browns, somit muss er sich auf seine Leistungen beschränken.

125,5 Sacks bei 134 Spielen sagt schon alles über ihn aus, er ist eine ständige Gefahr für den gegnerischen Quarterback, hinzu kommen die Löcher, welche er für seine Mitspieler aufreißt wenn er zwei oder drei Gegenspieler an sich bindet.

Was mir bei ihm aber noch mehr beeindruckt, sind seine Leaderfähigkeiten, er führt seine Defense und macht seine Mitspieler besser, ohne dabei großartig in den Medien zu stehen.

Comeback Player of the Year: Christian McCaffrey

Running Back, San Francisco 49ers (31 Puntke)

Name

Punkte

Christian McCaffrey

31

Philip Rivers

14

Trevor Lawrence

12

Aidan Hutchinson

10

Stefon Diggs

2

Dak Prescott

2

Chris Olave

2

Christian McCaffrey hat diese Kategorie sicherlich verdient gewonnen. Er war der einzige Fixpunkt in einer 49ers-Offense mit dieser San Francisco die Playoffs erreichen konnte, der Ausgang ist bekannt.

Er schaffte wieder mal eine Saison mit über 2.000 Scrimmage-Yards, hinzu kommen 17 Touchdowns. Das ist schon mal eine Hausnummer nach seiner schweren Knieverletzung letzte Saison.

Erwähnen möchte ich hier noch "Opa" Philip Rivers, der bei uns einige Mal genannt wurde, auch wenn seine Rückkehr nicht von Erfolg gekrönt war, muss man sich das schon mal treuen.

Offensive Rookie of the Year: Tetairoa McMillan

Wide Receiver, Carolina Panthers (28 Punkte)

Name

Punkte

Tetairoa McMillan

28

Jaxson Dart

16

Tyler Shough

13

Emeka Egbuka

5

TreVeyon Henderson

5

Tyler Warren

3

Harold Fannin Jr.

2

Cam Ward

2

Ashton Jeanty

2

Colston Loveland

1

McMillan erreichte in seiner ersten Saison, die von allen Wide Receivern angepeilten 1.000 Receiving Yards und war damit für über 30% aller Receiving Yards bei den Panthers verantwortlich.

Mit sieben gefangenen Touchdowns hat er einen starken Beitrag dazu geleistet, dass die Panthers die Playoffs erreichten. Im Gegensatz zu vielen anderen Rookies hatte er im Jahr kaum Schwächephasen und konnte in der heißen Phase der Saison seine Leistung nochmals steigern.

Defensive Rookie of the Year: Carson Schwesinger

Linebacker, Cleveland Browns (42 Punkte)

Name

Punkte

Carson Schwesinger

42

Abdul Carter

10

Nick Emmanwori

10

James Pearce Jr.

10

Jalon Walker

3

Jihaad Campbell

1

Xavier Watts

1

Carson Schwesinger war im vergangenen Draft der erste Pick der zweiten Runde. Die Cleveland Browns sicherten sich seine Rechte und konnten anscheinend einen Volltreffer landen.

Schwesinger avancierte sofort zu einem Starter und einem wichtigen Bestandteil der Defense. Die Zahlen unterstreichen die beeindruckende Saison. 156 Total Tackles, zwei Interceptions und 2,5 Sacks konnte er in 16 Spielen erreichen.

In unserem Ranking gewann er überzeugend mit weitem Abstand den Defense Rookie of the Year.

Head Coach of the Year: Mike Vrabel

Head Coach, New England Patriots (27 Punkte)

Name

Punkte

Mike Vrabel

27

Liam Coen

20

Mike MacDonald

18

Kyle Shanahan

8

Sean Payton

5

Ben Johnson

4

Sean McVay

2

Innerhalb nur eines Jahres schaffte Mike Vrabel den Turaround mit den Patriots. Aus einem Team mit einem Losing-Record von 4-13 machte er einen Super-Bowl-Teilnehmer mit einem Winning-Record von 14-3.

Sowohl in der Defense als auch in der Offense gelang es ihm, sein Team in den meisten Statistiken aus den hinteren Regionen in die Top 3-5 der Liga zu führen.

Offensive Coach of the Year: Klint Kubiak

Offensive Coordinator, Seattle Seahawks (20 Punkte)

Name

Punkte

Klint Kubiak

20

Josh McDaniels

17

Mike LaFleur

12

Joe Brady

6

Klayton Adams

4

Declan Doyle

4

Grant Udinski

4

Joe Lombardi

2

Jim Boob Cooter

1

Greg Roman

1

Nachdem Seahawks-HC Mike MacDonald "nur" der dritte Platz beim Head-Coach-of-the-Year blieb, hat es sein Offense Coordinator Klint Kubiak an die Spitze dieses Rankings geschafft.

Kubiak übernahm diese Saison den Posten, davor war er in gleicher Position bei den Saints tätig. Kubiak unterstützte mit seiner Offense die Steigerung der Seahawks zu einer 14-3-Saison, dem #1-Seed, #9 nach Passing Yards, #10 nach Rushing Yards, #7 bei der Anzahl der Touchdowns.

Seine größte Leistung war jedoch, wie er unseren Offense-Player-of-the-Year Jaxon Smith-Njigba in dieser Offense in Szene setzen konnte und wie er den ehemaligen #1-Pick Sam Darnold auf ein nächstes Level gehoben hat.

Defensive Coach of the Year: Vance Joseph

Defensive Coordinator, Denver Broncos (16 Punkte)

Name

Punkte

Vance Joseph

16

Aden Durde

14

Brian Flores

12

Matt Burke

9

Anthony Campanile

4

Robert Saleh

4

Terrell Williams

2

Dennis Allen

2

Chris Shula

2

Ejiro Evero

1

Brandon Staley

1

Vic Fangio

1

Jesse Minter

1

Voriges Jahr noch unsere #2 bei dieser Kategorie, darf sich Vance Joseph heuer als LAOLA1-Defense-Coordinator-of-the-Year nennen. Wohlgemerkt, die Entscheidung viel knapp vor Seahawks-Defense-Coordinator Aden Durde und dem letztjährigen Sieger, Vikings-Defense-Coordinator Brian Flores.

Joseph formte gemeinsam mit HC Sean Payton die beste Defense der NFL, diese trug das Broncos-Team bis zum #1-Seed in der AFC und wenn – ja wenn – sich QB Bo Nix nicht verletzt hätte, wer weiß ob ihre Saison schon vorbei wäre.

Größte Überraschung der Saison: „Prinz Eisenherz“ Trevor Lawrence und die Jacksonville Jaguars

(5 Nennungen)

Name

Nennungen

Trevor Lawrence, Jacksonville Jaguars

5

Drake Maye, Patriots, Mike Vrabel

3

Tyler Shough

1

Denver Broncos

1

Chicago Bears

1

Daniel Jones

1

Gut, dass wir wenigstens hier die Jaguars und Trevor Lawrence noch nennen können.

Ich sehe sie schon als die größte Überraschung der Saison. Ich hatte Trevor Lawrence schon abgeschrieben, doch wie sie heuer ihre Spiele gestalten konnten, auch dank ihrer bärenstarke Defense, war schon beeindruckend.

Jetzt heißt es, in Broncos-Manier, darauf aufbauen und nächstes Jahr wieder in die Playoffs kommen und dort weiter als heuer.

Größte Enttäuschung der Saison: Pete Carroll und die Las Vegas Raiders

(4 Stimmen)

Name

Nennungen

Pete Carroll, Las Vegas Raiders

4

Kansas City Chiefs

3

Baltimore Ravens

1

Dan Campbell, Detroit Lions

1

Brian Thomas Jr.

1

Aaron Glenn, New York

 Jets

1

Raheem Morris, Atlanta Falcons

1

Tua Tagovailoa

1

Das dürfte es gewesen sein mit der NFL-Trainerkarriere von Pete Carroll.

Die Las Vegas Raiders, ein Team mit vielen Baustellen und das schon gefühlt die letzten 10-15 Jahre. Ich bin echt gespannt, wer sich dieses Team antut. Ein Team, das schon Qualität hat, jedoch nicht in der Tiefe, die es in der NFL benötigt.

Neben Carroll war auch QB Geno Smith nach seiner starken Vorsaison mit den Seahawks eine Enttäuschung – Also Raiders? Eine Enttäuschung auf allen Ebenen, daher "verdient" vor der "negativen" Überraschung Chiefs.

So, nun seit ihr dran. Wir freuen uns auf viele Stimmen von eurer Seite, geht ihr hier mit oder nicht?

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