Doppler/Horst im Wien-Viertelfinale gestoppt

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Nichts wird es für Clemens Doppler und Alexander Horst mit einer neuerlichen Teilnahme am Finaltag beim Beachvolleyball-Major in Wien.

Die Vize-Weltmeister müssen sich im Viertelfinale in einem Generation-Duell den norwegischen Shooting-Stars Anders Mol und Christian Sorum mit 14:21, 18:21 geschlagen geben.

Den ersten Satz dominieren die Norweger: 3 Blocks und 2 Asse machen den Unterschied. Im zweiten Satz halten Doppler/Horst besser dagegen, geraten aber Mitte des Durchgangs entscheidend in Rückstand. Sorum verwandelt den zweiten Matchball.

Für die beiden Norweger ist es der 17. Matchsieg in Folge. Sie gewannen ungeschlagen die Europameisterschaft und zuletzt auch das Major in Gstaad. Nun stehen sie in Wien neuerlich in einem Semifinale eines Major-Turniers.

Verneigung vor den Gegnern

"Es war heute fast nichts zu holen. Im zweiten Satz waren wir zwar fast ebenbürtig, ich habe besser ins Spiel gefunden. Im ersten Satz haben sie aber ihre Macht demonstriert", gesteht Clemens Doppler im ORF-Interview ein. Und er streut den jungen Konkurrenten Rosen: "Sie sind für mich momentan das beste Team der Welt. Christian Sorum spielt mit seinen 22 Jahren wie ein "alter Hund" - auf gut deutsch gesagt. Sie haben verdient gewonnen."

Der gebürtige Oberösterreicher ist sich sicher: "Die beiden werden in den nächsten Jahren die World Tour dominieren, wenn sie sich nicht verletzen. Sie sind super Werbeträger für unseren Sport."

"Wollten unbedingt am Sonntag dabei sein"

Auch Alex Horst verneigt sich vor den Youngsters: "Sie sind einfach im Moment das beste Team. Sie haben einen super Lauf. Andi Mol am Block springt extrem aggressiv rüber. Sie spielen im Moment einfach fast untouchable. Auch heute wieder. Sie haben verdient gewonnen. Wir hatten nicht wirklich eine Chance. Wir haben versucht, mitzuhalten - aber es hat leider nicht zu mehr gereicht."

Die Enttäuschung ist Doppler jedenfalls aber anzumerken: "Wir wollten natürlich unbedingt wieder am Sonntag dabei sein. Aber andererseits: Ein 5. Platz nach dem Erfolg im Vorjahr ist absolut okay."


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