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Nach Ellbogen-Attacke: Keine weitere Strafe für Wembanyama

Victor Wembanyama von den San Antonio Spurs wird von der NBA keine weitere Sanktion für seine Aktion im Spiel gegen Minnesota erhalten.

Nach Ellbogen-Attacke: Keine weitere Strafe für Wembanyama Foto: © GETTY

Superstar Victor Wembanyama von den San Antonio Spurs wird von der NBA keine weitere Strafe für seinen Ellbogenschlag gegen Naz Reid von den Minnesota Timberwolves im vierten Spiel der Halbfinalserie der Western Conference erhalten.

Das teilte eine Person mit Kenntnis der Entscheidung der Liga am Montag mit, auch NBC Sports berichtet darüber.

Wembanyama wird somit am Dienstag im fünften Spiel in San Antonio spielberechtigt sein. Die Serie ist aktuell ausgeglichen.

Wembanyama wurde bereits ausgeschlossen

Am Sonntagabend im Spiel gegen die Timberwolves wurde der 22-jährige Franzose wegen des Ellbogenschlags, den er früh im zweiten Viertel nach einem Gerangel mit Reid und Jaden McDaniels von Minnesota beim Rebound einsetzte, vom Feld verwiesen.

Wembanyama schwang die Arme und sein Ellbogen traf Reid im Gesicht. Die Schiedsrichter sahen sich die Szene an und stuften das Foul als Flagrant 2 ein, was zum automatischen Ausschluss führt.

Nach der Bekanntgabe der Entscheidung wurde der 2,26 Meter große Center auf der Bank gesehen, wie er seine Teamkollegen fragte, was ein Flagrant 2 bedeutet. Spurs-Trainer Mitch Johnson sagte nach dem Spiel, dass Wembanyama "bei jedem Spiel getroffen wird".

"Irgendwann muss er geschützt werden"

"Irgendwann muss man sich verteidigen", sagte Johnson. "Bei jedem Spielzug, an jedem Teil des Feldes, versuchen die Leute, ihre Körperlichkeit gegen ihn durchzusetzen. Das verstehe ich. Das ist Teil des Spiels. ... Irgendwann sollte er geschützt werden, und wenn nicht, muss er sich selbst schützen. Und leider passieren solche Dinge."

Es war der erste Ausschluss in Wembanyamas Karriere und laut Sportradar erst das dritte unsportliche Foul des französischen Centers, der einstimmig zum Defensivspieler des Jahres und MVP-Finalisten gewählt wurde.

Die NBA überprüft alle Spielzüge und behält sich normalerweise das Recht vor, unsportliche Fouls und technische Fouls nachträglich zu ändern oder aufzuheben. In diesem Fall, so die informierte Person, wird die Aktion vom Sonntag so gewertet bleiben, wie sie ursprünglich entschieden wurde.

Die Szene im Video:

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