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ÖOC statt Judoverband: Olympisches Komitee hat neuen Leiter Sport

Mit dem Wiener kommt laut dem ÖOC-Präsidenten ein "Top-Experte, der den heimischen Spitzensport mit all seinen Institutionen und Stakeholdern aus der täglichen Verbandsarbeit bestens kennt".

ÖOC statt Judoverband: Olympisches Komitee hat neuen Leiter Sport Foto: © GEPA

Markus Moser ist neuer Leiter Sport im Österreichischen Olympischen Komitee.

Der langjährige Sportdirektor des österreichischen Judoverbandes setzte sich in einem mehrstufigen Auswahlverfahren durch, wie das ÖOC am Dienstag bekannt gab.

Moser wird demnach ab 1. September in seinem neuen Amt versuchen, Österreichs Athletinnen und Athleten auf dem Weg zu den nächsten Spielen bestmöglich zu unterstützen.

Die nächsten Sommerspiele stehen 2028 in Los Angeles an.

Moser setzte sich durch

"Mit Markus Moser gewinnen wir einen Top-Experten, der den heimischen Spitzensport mit all seinen Institutionen und Stakeholdern aus der täglichen Verbandsarbeit bestens kennt", sagte ÖOC-Präsident Horst Nussbaumer in einer Mitteilung zur Personalentscheidung.

Insgesamt 184 Bewerbungen aus dem In- und Ausland gingen demnach für den Posten ein. ÖOC-Generalsekretär Florian Gosch sprach von einer "hohen Qualität der Bewerbungen. Markus Moser hat uns mit seinen Ideen, Ansätzen und Vorstellungen in allen Phasen überzeugt."

Der 36-jährige Wiener arbeitet seit 2014 im Judoverband, seit 2017 als Sportdirektor.

"Beste Voraussetzungen" für "künftige Spiele"

Unter seine Amtszeit fallen u.a. die Olympia-Medaillen von Michaela Polleres (Silber Tokio 2021, Bronze Paris 2024) und Shamil Borchashvili (Bronze Tokio 2021). Im ÖJV war er an der Erstellung eines neuen Leistungs- und Spitzensportsystems beteiligt.

Ziel sei es, das Know-how und die Ressourcen des ÖOC so zu bündeln, dass die Athletinnen und Athleten beste Voraussetzungen für ihre Vorbereitung auf künftige Spiele vorfinden, so Moser. Er hob die Unterstützung der jeweiligen Fachverbände hervor.

"Sei es durch die enge Zusammenarbeit mit den sechs Olympiazentren Austria, in der Optimierung des gesamten Leistungsdaten- und Betreuungsnetzwerks oder im Ausbau der Support-Strukturen."


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