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Nach Massencrash: Todesfall am Nürburgring

Bei den 24h Nürburgring Qualifiers verstarb ein Rennfahrer aus Schweden. Das Rennen wurde abgebrochen. Max Verstappen und der Tiroler Lucas Auer waren nicht beteiligt.

Nach Massencrash: Todesfall am Nürburgring

Das erste Qualifikationsrennen zu den 24 Stunden auf dem Nürburgring mit Formel-1-Weltmeister Max Verstappen und dessen Tiroler Partner Lucas Auer ist am Samstag vom Tod des Schweden Juha Miettinen überschattet worden.

Der 66-Jährige erlag nach einem Massencrash in der Passage Klostertal im Medical Center seinen Verletzungen, wie die Veranstalter bekanntgaben. Insgesamt waren sieben Autos in den Unfall verwickelt, nicht beteiligt war der Wagen von Verstappen und Auer.

Gedenkminute am Sonntag

"Trotz des sofortigen Eintreffens der Rettungskräfte konnten die Sanitäter den beteiligten Fahrer Juha Miettinen (BMW 325i, #121) nicht retten; der Fahrer verstarb im Medical Center, nachdem alle Wiederbelebungsversuche erfolglos geblieben waren", schreibt der Veranstalter in einer Aussendung. Vor den Rennen am Sonntag soll es im Rahmen der Startaufstellung eine Gedenkminute für Miettinen geben.

In den Unfall in der Anfangsphase des eigentlichen Vier-Stunden-Rennens waren weitere sechs Wagen verwickelt. Die Piloten seien zur vorsorglichen Untersuchung in das Medical Center sowie umliegende Krankenhäuser gebracht worden. Für keinen bestehe Lebensgefahr, hieß es von der Rennleitung. Zum Zeitpunkt des Crashs saß Verstappens Kollege Auer am Steuer des Mercedes-AMG mit der Startnummer 3.

Verstappen "geschockt"

Verstappen zeigte sich auf Instagram "geschockt über das, was heute passiert ist. (...) Motorsport ist etwas, das wir alle lieben. Aber in Zeiten wie diesen werden wir daran erinnert, wie gefährlich er sein kann."

Der Internationale Automobilverband FIA reagierte ebenfalls mit großer Trauer auf die Todesnachricht. "Unsere Gedanken gehören seiner Familie und Freunden und allen, die an dem Event beteiligt waren", schrieb die FIA.

Der Artikel wurde um 22:52 Uhr mit den Reaktionen von Verstappen und der FIA aktualisiert.

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