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Trotz "undankbarem Gästesektor": BW Linz mit Remis zufrieden

Die Linzer bleiben mit dem Unentschieden in Wolfsberg auf Tuchfühlung mit dem Klassenerhalt. Und das trotz einer schwierigen Unterstützungssituation für die Linzer Gäste.

Trotz "undankbarem Gästesektor": BW Linz mit Remis zufrieden Foto: © GEPA

Zwar heißt der Tabellenletzte nach der 27. Runde der ADMIRAL Bundesliga immer noch Blau-Weiß Linz, dennoch verließ die Mannschaft Kärnten nach dem 0:0 gegen den Wolfsberger AC nicht mit hängenden Köpfen.

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Immerhin hat man schon am Dienstag zuhause die Chance, mit einem Erfolg im Retourspiel am um zwei Punkte vorne liegenden WAC vorbeizuziehen.

Hoffnung macht darauf auch die Leistung der Linzer an diesem Tag, wie Trainer Michael Köllner am "Sky"-Mikro erklärte: "Wir haben heute ein gutes Auswärtsspiel gezeigt, haben uns dann nicht belohnt mit der hochkarätigen Auswahl an Torchancen. Auf der anderen Seite musst du dann trotzdem schauen, dass du den Punkt mitnimmst und dir nicht hintenraus noch ein blödes Tor fängst."

Unglücklich mit Wolfsberger Auswärtssektor

Das Minimalziel sei ein Punkt gewesen. Und dieses wurde erreicht. Jetzt gehe es im eigenen Stadion nochmal richtig rund. Dort hofft Köllner auch auf die tatkräftige Unterstützung der Fans, die Situation für die Auswärtsfans in Wolfsberg sei nämlich schwierig.

"Wir werden zuhause die Fans schon anders spüren wie hier beim WAC. Das ist für Gästefans schon sehr undankbar, da bist du im Gästeblock gefühlt schon in der nächsten Ortschaft untergebracht, und musst trotzdem versuchen, der Mannschaft den Support zu geben. Ich glaube, da haben die Fans heute echt alles gegeben, aber trotzdem hat man die Schwierigkeit, dass man kaum aufs Spielfeld dringt."

Der nächste Schritt Richtung Klassenerhalt soll zu Hause gelingen. "Entscheidend ist nun, gut zu regenerieren, die nächsten zwei Tage optimal zu nutzen und die Lehren aus dem Spiel zu ziehen. Es steht schon viel auf dem Spiel, zuhause gehen solche Spiele dann einen Ticken leichter."

Varesi-Strauss muss weiter auf Premierentreffer warten

Dabei hätte die Ausgangslage durchaus besser sein können. Ein starker Nicolas Polster im WAC-Tor und Aluminium-Pech von Fabio Varesi-Strauss, der in der 36. Minute nach einer Direktabnahme nur die Stange traf, verhinderten einen Sieg der Gäste, der nicht unverdient gewesen wäre.

Varesi-Strauss muss damit weiter auf seinen ersten Bundesliga-Treffer warten. "Leider ist er wieder nicht reingegangen. Manchmal fühlt es sich an wie verhext bei mir, ich weiß nicht, wie viele Spiele ich schon habe ohne Tor." Tatsächlich sind es bereits 129 Spiele, in denen dem Verteidiger kein Tor gelang. Damit ist er in dieser Statistik Spitzenreiter.

"Es ist gefühlt ein bisschen schade, aber wir können trotzdem zufrieden sein mit dem X. Wir nehmen das mit und schauen, dass wir da anknüpfen, wo wir aufgehört haben", so der 31-Jährige.

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