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Auer greift in DTM nach Titel-Drama wieder an

Der Saisonauftakt findet erstmals in Spielberg statt. Dabei könnte der neu für die DTM entwickelte Pirelli-Reifen viel entscheiden.

Auer greift in DTM nach Titel-Drama wieder an Foto: © GEPA

Nach dem Drama im Saisonfinish des Vorjahres hofft Lucas Auer in der am Samstag beginnenden DTM-Saison auf ein Happy End.

Der Tiroler hatte sich 2025 trotz Gesamtführung vor dem letzten Rennen mit dem Vizemeistertitel begnügen müssen, in seinem elften DTM-Jahr will der Mercedes-Pilot endlich zum ersten Mal den Gesamtsieg einfahren.

Der Auftakt findet erstmals auf dem Red-Bull-Ring statt, in Spielberg peilt mit Thomas Preining auch ein zweiter Österreicher ein Topresultat an. In der Steiermark gehen am Samstag und Sonntag (jeweils 13.30 Uhr) die ersten beiden von 16 Saisonrennen an acht Orten über die Bühne.

Der neue für die DTM entwickelte Pirelli-Reifen wird dabei viel entscheiden. "Die Testtage waren sehr limitiert. Das wird für alle Teams eine Riesen-Challenge. Wer die Reifen am schnellsten versteht und zum Arbeiten bringt, wird auch die Nase vorne haben", prognostizierte Auer.

Auer verpasste Titel in letzter Runde

Der 31-Jährige war 2025 als Gesamtführender ins letzte Saisonrennen gestartet, der Titel ging in einem dramatischen Finale auf dem Hockenheimring aber an den Türken Ayhancan Güven.

In der letzten Runde war Auer für wenige Sekunden noch auf Titelkurs gelegen, doch mit einem Überholmanöver kurz vor Schluss fuhr Güven zu seinem Premierentitel. "Es war eigentlich die perfekte Saison. Dass man dann nicht gewinnt, ist tough", stöhnte Auer danach.

Mit einem Urlaub in Kapstadt und Skifahren in der Heimat sammelte der rot-weiß-rote Hoffnungsträger wieder Energie für die nächste Titel-Mission.

Preining hat gute Erinnerungen an Spielberg

Preining hingegen hat sich seinen Traum vom Gewinn der DTM-Meisterschaft bereits 2023 erfüllt. Auch in Spielberg stand der Oberösterreicher vor vier Jahren bereits auf dem obersten Stockerl. Ein Heimsieg sei das Schönste, betonte der 27-Jährige, der heuer wieder in einem Porsche für Manthey um Siege kämpfen will.

Preining, der auf eine "gute" Saisonvorbereitung zurückblickt, war im Vorjahr ebenfalls im engen Kampf um die Meisterschaft mit insgesamt neun Fahrern involviert, fiel im Finale aber vom zweiten auf den vierten Gesamtrang zurück.

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