In einem anderen Zusammenhang spricht Beichler am Mittwoch von "Spielern, die am Platz stehen müssen, damit wir stabile Leistungen zeigen". Schuster ist einer davon.
"Jannik hat gemeinsam mit Tim (Drexler, Anm.) eine Stabilität zurückgewonnen, die gegen Hartberg (2:1, Anm.) und den LASK (2:3, Anm.) nicht da war - das gehört auch zur Wahrheit dazu", so Beichler.
"War extrem überrascht, dass der Ball zu mir durchgekommen ist"
Zur Wahrheit gehört auch, dass Schuster sein Premierentor nicht gerade schwer gemacht wurde.
Nach einer mit viel Schnitt getretenen Ecke von Maurits Kjaergaard kam es im FAK-Strafraum zu einem Missverständnis zwischen Aleksandar Dragovic und Schlussmann Samuel Sahin-Radlinger, der Ball fiel direkt auf Schusters Kopf herunter und von dort ins Tor.
"Ich war extrem überrascht, dass der Ball zu mir durchgekommen ist. Ich habe mir gedacht, der Tormann hat ihn, plötzlich ist er auf meinem Kopf. Ich habe irgendwie versucht, ihn Richtung Tor zu bringen. Das ist ist mir gelungen", strahlt der 19-Jährige.
Stadionsprecher wollte Schuster sein Tor "unterschlagen"
Auch ein kleiner Fauxpas von Salzburg-Stadionsprecher Dietmar Ziesel, der fälschlicherweise zunächst Tim Trummer als Torschütze durchsagte, trübte die Freude freilich nicht.
"In der Halbzeit hat man mir gesagt, Trummer hat das Tor gemacht. Ich habe mir gedacht: 'Was redet ihr?'", lacht Schuster.
Schlussendlich sei er "extrem glücklich", endlich getroffen zu haben. "Ich hoffe, ich kann schnell eins drauflegen."