Matthias Walkner macht auf 5. Etappe Plätze gut

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Matthias Walkner macht auf der fünften Etappe der Rallye Dakar wieder einige Plätze gut.

Der Salzburger fährt bei der 776 km langen Strecke von Moquegua nach Arequipa auf den dritten Rang. Eigentlich wäre der 32-Jährige zunächst sogar auf Rang zwei gereiht gewesen, wurde allerdings zu Gunsten seines KTM-Teamkollegen Tom Sunderland wieder zurückgereiht.

Sunderland hat dem Portugiesen Paulo Goncalves nach dessen Unfall Hilfe geleistet und somit elf Minuten verloren. Diese Zeit wurde dem Briten zurückerstattet, so dass dieser die Etappe letzten Endes auf Rang eins abschließen konnte.

In der Gesamtwertung hat Walkner weitere zwei Plätze gutgemacht, der Titelverteidiger rangiert nun auf Position fünf. Sein Rückstand auf den weiterhin führenden US-amerikanischen Honda-Piloten Ricky Brabec beträgt 6:17 Minuten.

"Matthias kann Dakar noch gewinnen"

Vor Sunderlands Vorreihung hatte Walkner Tagesrang eins nur um neun Sekunden verpasst gehabt, der zwischenzeitliche Sieger des mit 406 Sonderprüfungskilometern versehenen Abschnitts war der Franzose Xavier de Soultrait auf Yamaha.

Für Walkner ist es der dritte Podestrang 2019 nach dem Gewinn der zweiten Etappe sowie Rang zwei auf dem vierten Teilstück. Die erste Diagnose bei Honda-Pilot Goncalves lautete auf leichtes Schädel-Trauma und den möglichen Bruch der rechten Hand.

Die besten Bilder der Rallye Dakar 2019:

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Jordi Viladoms, Team-Manager von KTM, sprach von einer sehr anspruchsvollen und gefährlichen Etappe mit viel Sand. "Matthias macht einen guten Job, er ist stark in der Navigation und hat einen guten Rhythmus gefunden. Ich bin sehr zuversichtlich."

Konstanz sei bei dieser Prüfung sehr wichtig. "Es bringt nichts wenn du an einem Tag gewinnst und dann wieder einen schlechten Tag hast und viel verlierst. Matthias hat immer noch sehr gute Chancen, die Dakar zu gewinnen."

Nach einer Startverzögerung von zwei Stunden aufgrund dichten Nebels hatte der Kurs das Feld durch die Ilo-Dünen geführt. Walkner hatte am Donnerstagabend über sehr große Schmerzen im Sprunggelenk geklagt, nachdem er sich auf Etappe vier nach einem Sprung in einen Gegenhang am Knöchel verletzt hatte.

Eine Behandlung durch den Team-Physiotherapeuten und den Team-Arzt war auf der Marathon-Etappe nicht erlaubt. Er erhielt aber immerhin eine Bandage und Schmerzmittel.

Textquelle: © Laola1/APA

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