Verstappen & Leclerc: Die zukünftigen Weltmeister

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Blickt man aktuell auf die Zukunft der Formel 1, dann ist vieles ungewiss.

Mit der geplanten Regeländerung 2021 steht der Königsklasse möglicherweise ein größerer Umbruch bevor. Doch auch auf dem Fahrersektor ist ein Generationenwechsel im Gange.

Die "Anführer" der next generation: Max Verstappen und Charles Leclerc.

"Für die Zukunft sehe ich zwei herausragende Fahrer: Max Verstappen und Charles Leclerc. Die beiden werden das nächste Jahrzehnt dominieren", sagt Red-Bull-Teamchef Christian Horner.

Sowohl Verstappen als auch Leclerc sind erst 21 Jahre jung - der Monegasse ist nur 16 Tage jünger als der Niederländer -, werden aber bereits als die nächsten Weltmeister gefeiert. Und das nicht von ungefähr.

Nur Leclerc konnte Verstappen früher schlagen

Verstappen und Leclerc stachen bereits zu Beginn ihrer Motorsport-Karrieren durch ihr großes Talent hervor. Der Niederländer kürte sich 2013 zum Kart-Weltmeister, direkt vor Leclerc.

"Er war damals der einzige, der mich im Kart schlagen konnte", erinnert sich Verstappen bei "Auto Bild" zurück. Danach trennten sich die Wege der beiden.

Verstappen schaffte nach einem Jahr in der Formel 3 2015 mit nur 17 Jahren den Sprung in die Formel 1. 2016 wurde er von Toro Rosso zu Red Bull Racing "befördert" und kürte sich gleich in seinem ersten Rennen für die "großen Bullen" zum bis dato jüngsten Grand-Prix-Sieger in der Formel 1. Mittlerweile ist er sechsfacher GP-Sieger und bei Red Bull Racing die absolute Nummer eins und Teamleader.

Leclerc zog es 2014 in die Formel Renault (Vizemeister in der ALPS-Serie), danach 2015 in die Formel 3. 2016 holte er den GP3- und 2017 den Formel-2-Titel. Im Vorjahr schaffte er als Stammfahrer bei Sauber den Sprung in die Königsklasse. Nach nur einer Saison wechselte er zu Ferrari, wo er nun gemeinsam mit Sebastian Vettel die Hoffnungen der Scuderia trägt.

Wie Hamilton und Vettel?

Am Sonntag standen Leclerc und Verstappen nun erstmals seit Kart-Zeiten wieder am Podest: Als Erster und Zweiter des Grand Prix von Österreich.

In Spielberg zeigten die beiden, welches Potenzial in ihnen steckt. Am Red Bull Ring begeisterten sie mit kompromisslosem Racing und lieferten sie sich einen Kampf um den Sieg, bei dem es sogar zu einer Berührung der beiden Autos kam (Keine Strafe gegen Verstappen). Es war ein Vorgeschmack dessen, was in Zukunft noch kommen wird.

"Ich kann mir vorstellen, dass wir in Zukunft wie Hamilton und Vettel sein werden, denn irgendwann wird die alte Generation gehen."

Max Verstappen

"Ich kann mir vorstellen, dass wir in Zukunft wie Hamilton und Vettel sein werden, denn irgendwann wird die alte Generation gehen", sagte Verstappen schon vor Saisonbeginn der "Gazzetta dello Sport". "Das Alter ist nicht so wichtig, wenn du ein gutes Auto hast, kannst du immer um den WM-Titel fighten."

Talent und Wille

Sowohl Verstappen als auch Leclerc wirken trotz ihres noch jungen Alters auf der Strecke extrem abgeklärt und voller Siegeswillen. 

"Ich werde immer versuchen, das bestmögliche Ergebnis einzufahren. Ich fahre nicht mit, um Zweiter oder Dritter zu werden. Ich bin ein Siegertyp und möchte jedes einzelne Rennen gewinnen. Ich gebe immer alles dafür", sagt Verstappen. 

Ähnliches ist von Leclerc zu hören, der sagt: "Ich arbeite so lange, bis etwas so ist, wie ich es brauche. Ich mag die Gefahr, ich mag das Adrenalin und ich muss Rennen fahren."

So ähnlich sie sich beim Rennfahren sind, so unterschiedlich sind die beiden menschlich. Verstappen ist extrovertiert, kann sein Temperament oftmals nicht zügeln. Leclerc, der Schicksalsschläge wie den Tod seines Vaters sowie seines Freundes Jules Bianchi verkraften musste, wirkt hingegen besonnen und bodenständig.

So oder so: Beide haben mit 21 Jahren bereits eine ausgeprägt Persönlichkeit. Beide haben das Talent. Beide haben das Sieger-Gen. Beide sind die Zukunft der Formel 1. 

Die besten Bilder der F1-Fans beim GP von Österreich in Spielberg:

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Textquelle: © LAOLA1.at

Ferrari verpatzt Vettel-Stopp in Spielberg

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