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Verstappen mit "Spaß" im Rennen, Norris mit "nicht so viel Spaß"

Die großen WM-Konkurrenten der Vorsaison sind in Australien im Kampf um den Sieg chancenlos. Verstappen sorgte für Schadensbegrenzung, Norris befürchtet "heftige Kollisionen".

Verstappen mit "Spaß" im Rennen, Norris mit "nicht so viel Spaß" Foto: © getty

Ein WM-Krimi bis zur Ziellinie prägte den Titelkampf im Vorjahr zwischen Max Verstappen und Lando Norris.

Beim Saisonauftakt in Melbourne konnten der Niederländer und der Brite jedoch im Kampf zwischen Mercedes und Ferrari nur zusehen.

Norris nahm den Grand Prix nach dem bitteren Crash von Piastri am Weg zur Startaufstellung vom fünften Platz in Angriff. Der Champion des Vorjahres belegte schließlich auch den fünften Rang im Albert Park. Verstappen sorgte hingegen nach dem Desaster im Qualifying für eine Aufholjagd und kam vom 20. Startplatz noch auf den sechsten Rang vor.

Verstappen: "Natürlich hat es mir Spaß gemacht"

Der Red-Bull-Pilot durfte sich nach seiner Schadensbegrenzung zumindest in Zweckoptimismus üben. "Natürlich haben mir die Überholmanöver Spaß gemacht", erklärte der vierfache Weltmeister nach dem Grand Prix.

Allerdings relativierte er seine Aufholjagd auch. "Ich bin ja gegen Autos gefahren, die zwei Sekunden langsamer sind. Es war kein wirklich fairer Kampf. Ich wollte einfach so sauber wie möglich durchkommen", fügte der Niederländer hinzu.

Norris befürchtet Kollisionen: "Es ist sehr gefährlich"

Auch Lando Norris konnte trotz eines deutlich besseren Startplatzes bei weitem nicht gegen Mercedes und Ferrari nmpfen. "Es hat nicht so viel Spaß gemacht wie letztes Jahr. Es fehlen uns mindestens fünf, sechs Zehntel pro Runde", so der Brite.

Zudem erwartet der 26-Jährige viele chaotische Verhältnisse in dieser Saison. "Jeder versucht beim Start die Energie zu sparen. Das ist sehr gefährlich, da wird es noch sehr heftige Kollisionen geben", meinte Norris.

Die Piloten müssen nämlich auf den Geraden bereits deutlich vor den Kurven die Geschwindigkeit vom Vollgasanteil reduzieren, um Energiemanagement zu betreiben. Allerdings könnte dies zur Gefahr werden, da die hinteren Piloten die Temporeduzierung nicht unmittelbar erkennen. Auffahrunfälle wären die Folge.

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