Verpasster Sieg? Verstappen "bereut gar nichts"

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Hätte Max Verstappen den Grand Prix von Großbritannien gewinnen können?

Diese Frage muss man nach dem turbulenten Finish in Silverstone mit Reifenschäden an beiden Mercedes stellen. Verstappen erbte durch den Rückfall von Valtteri Bottas zwar den zweiten Platz, ein später Boxenstopp kostete dem Red-Bull-Piloten aber wohl die Chance, noch vor dem ebenfalls strauchelnden Sieger Lewis Hamilton ins Ziel zu kommen.

Verstappen selbst sagt nach dem Rennen, er habe "Glück und Pech" gleichzeitig gehabt. "Im Nahhinein ist es natürlich leicht zu sagen, dass wir nicht an die Box hätten fahren sollen. Aber ich bin überhaupt nicht enttäuscht. Wir hatten Glück, dass Valtteri einen Reifenschaden hatte. Und wer hätte gedacht, dass Lewis einen Reifenschaden bekommt? Wie oft passiert das? Normalerweise nie. Mercedes war zu schnell, deshalb bin glücklich über den zweiten Platz. Ich bereue gar nichts."

Horner: "Ein klein wenig unglücklich sind wir schon"

Red-Bull-Teamchef Christian Horner rechtfertigt den späten Boxenstopp zwei Runden vor Schluss bei "Sky" damit, dass auch Verstappens Reifen ziemlich in Mitleidenschaft gezogen waren.

"Der Reifen, der vom Auto runterkam, hatte ebenfalls einige Schäden", sagt Horner. "Es wäre also nicht garantiert gewesen, dass er bis zum Ende gekommen wäre. Wir sind dankbar, dass wir von Bottas' Schaden profitieren konnten, aber ein klein wenig unglücklich sind wir schon, dass wir den Sieg verpasst haben."

Dennoch weiß der Teamchef, dass der Sieg für Mercedes rein leistungstechnisch verdient ist: "Sie hatten ein sehr dominantes Auto."

Immerhin konnte sich Verstappen mit den frischen Reifen noch die schnellste Rennrunde und damit den Zusatzpunkt sichern.

Textquelle: © LAOLA1.at

Hamilton schleppt sich mit Reifenschaden zu Silverstone-Sieg

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