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Formel 1
NEWS
Wolff wütet nach Barcelona - kommt eine Mercedes-Stallorder?
Für die "Silberpfeile" endete das Rennen in Barcelona erstmals ohne Sieg. Technische Probleme plagen Mercedes. Folgt nun außerdem eine Stallorder?
Die Dominanz ist gebrochen!
Nach sechs Rennsiegen in Folge musste sich Mercedes beim Großen Preis von Barcelona erstmals in dieser Formel-1-Saison geschlagen geben (zum Rennbericht >>>).
Neben dem internen WM-Kampf zwischen Kimi Antonelli und George Russell plagt die "Silberpfeile" aber vor allem die fehlende Zuverlässigkeit. Zudem könnten die internen Zweikämpfe zwischen Kimi Antonelli und George Russell zur Gefahr werden.
Muss Mercedes auf eine Stallorder zugreifen?
Zunächst stand nämlich der nächste Zweikampf der WM-Anwärter im Vordergrund. Denn Antonelli und Russell sorgten wie bereits in Kanada für ein brisantes Duell. Doch diesmal kämpften nicht nur die beiden Mercedes-Piloten um die Führung.
Denn Lewis Hamilton eröffnete bei der Hitzeschlacht nach zwölf Runden die erste Boxenstopp-Phase. Russell konterte aber den versuchten "Undercut" und blieb vor dem späten Rennsieger.
Nur 16 Umläufe später folgte der nächste Boxenstopp von Hamilton. Diesmal wartete das Mercedes-Duo aber zu. Obendrein lieferten sich Antonelli und Russell einen offenen Kampf auf der Strecke. Dies gefiel Mercedes-Teamchef Toto Wolff eher weniger.
"Wir haben sie frei fahren lassen und einige Sekunden verloren", erklärte der Wiener. Müssen die "Silberpfeile" in der Zukunft am Kommandostand anders reagieren? "Vielleicht müssen wir manchmal den Schnelleren ziehen lassen", fügte der 54-Jährige hinzu.
Die teaminternen Regeln müssten überdacht werden, so Wolff. "Wir haben jetzt einen echten Gegner."
Die Technik lässt Mercedes wieder im Stich
Letztlich wäre eine Stallorder aber sowieso obsolet gewesen. Denn für Antonelli endete der GP nur drei Runden vor dem Rennende auf äußerst bittere Art und Weise.
Nachdem Russell bereits in Kanada in Führung liegend mit Batterieproblemen ausschied, erwischte es nun nämlich Antonelli. "Das darf uns nicht passieren!", stellte Wolff fest, der gar nicht glücklich war: "Es war ein Scheißrennen für uns. Man kann so keine Meisterschaften gewinnen."
Ob die "Silberpfeile" ihre Probleme schnell in den Griff bekommen, wird sich in zwei Wochen in Spielberg zeigen (im LIVE-Ticker >>>).