Nach Cadillac: Chinesischer Konzern liebäugelt mit F1-Einstieg
Cadillac machte es jüngst als Formel-1-Neueinsteiger vor. Zieht jetzt ein chinesischer Automobilhersteller nach?
Könnte bald der nächste große Konstrukteur in die Formel 1 einsteigen?
So soll der chinesische Automobilhersteller BYD daran interessiert sein, ein Motorsport-Programm zu starten - zumindest wenn es nach Medienberichten geht.
Laut "Bloomberg" soll der Konzern internationale Rennserien wie die Formel 1 als potenzielle, neue Marketing-Bühne sehen, um das globale Image aufzubessern.
Anstelle eines einfacheren, mit weniger Risiko befangenen Kauf von einem bereits bestehenden Teams, dürfte für BYD auch der Aufbau eines völlig eigenen Projekts, so wie es etwa Cadillac vorgemacht hat, eine Option sein.
Wandel als entscheidender Faktor?
BYD, 2003 gegründet, ist vor allem im Markt der Plug-in-Hybride sowie Elektroautos eine starke Kraft.
Der technische Wandel der Formel 1 macht die Rennserie dadurch für den Konzern freilich attraktiver, passen die Gegebenheiten gut zum Konzept der Firma.
Dennoch ist es alles andere als günstig und vor allem risikofrei, mit einem eigenen Team in die Königsklasse des Motorsports einzusteigen. Mit dem richtigen Personal ist es aber möglich, wie eben Cadillac als Neueinsteiger derzeit unter Beweis stellt.