Hamilton: Keine Pole bedeutet ihm mehr

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Es war bereits die 85. Pole Position seiner Karriere, die Lewis Hamilton in Monaco einfuhr. So überschwänglich jubelte er darüber aber selten.

"Das ist definitiv eine meiner besten Poles. Ich hatte schon viele Erfolge, aber kann mich an keine erinnern, die mir so viel bedeutet wie diese", sagt Hamilton auch in Hinblick auf den Tod von Niki Lauda.

"Es war eine schwierige Woche für das Team, auch für mich persönlich", erklärt der Brite. "Hier schwebt eine dunkle Wolke über uns und wir versuchen uns gegenseitig hochzuziehen und abzuliefern."

Das haben die Silberpfeile dann auch getan und mit den Startplätzen eins und zwei durch Hamilton und Bottas einmal mehr ihre aktuelle Dominanz unter Beweis gestellt.

"Niki hätte gewollt, dass wir rausgehen und fahren"

"Das ist es, was ich meine!", jubelt Hamilton überschwänglich, als er nach seiner Rekordrunde von 1:10,166 Minuten aus dem Auto stieg. "Niki hätte gewollt, dass wir rausgehen und fahren", meint der Engländer.

Will Hamilton am Sonntag (15:10 Uhr im LIVE-Ticker) seinen dritten Monaco-Sieg nach 2008 und 2016 einfahren, muss er in erster Linie wieder mit seinem Stallrivalen Bottas fertig werden. Der Finne ist nach seiner nicht optimalen letzten Runde "enttäuscht", nachdem er zuletzt dreimal in Serie von der Pole Position gestartet war.

Zufrieden gibt sich indes Mercedes-Teamchef Toto Wolff. "An dem Wochenende wollen wir es ganz besonders machen", meint der Wiener, der Mercedes zusammen mit Lauda zum alles dominierenden Rennstall geformt hat. "Wir sind natürlich auf einer tollen Reise im Moment mit Mercedes", sagt er im ORF-Interview. Die soll ganz im Sinn von Lauda mit einem weiteren Doppelsieg weitergehen.

Am Ende gibt sich Mercedes aber gewohnt zurückhaltend - und zitiert Niki Lauda: "Ein Rennen ist nicht gewonnen, bis es vorbei ist."

Textquelle: © LAOLA1.at

Formel 1: Mercedes-Pole in Monaco, Ferrari mit Patzer

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