Diese Statistik spricht für einen WM-Titel von Kimi Antonelli
Kimi Antonelli dominiert den F1-Zirkus und beweist im Fürstentum seine Nervenstärke. Für Russell endet das Wochenende hingegen im nächsten Desaster.
Er ist unaufhaltsam und in Topform!
Andrea Kimi Antonelli bejubelt beim prestigeträchtigen Monaco-GP seinen fünften Sieg in Folge und baut damit die WM-Führung auf einen Vorsprung von sagenhaften 66 Punkte aus (zum Rennbericht>>>).
Besonders eine Statistik spricht sogar schon für einen WM-Titel: Denn kein F1-Pilot verpasste in der langen Historie nach fünf Siegen in Folge schließlich den WM-Titel.
Antonelli überglücklich: "Es war ein unglaubliches Wochenende!"
Natürlich war der Italiener nach dem Rennsieg mehr als zufrieden, winkt aber von einer so frühen WM-Vorentscheidung noch ab.
"Das war ein unglaubliches Wochenende. Wir hatten eine unfassbare Pace, aber der Job ist noch nicht erledigt!", so der erst 19-Jährige.
Zunächst schien es so, als ob der Italiener einem lockeren Sieg entgegenfährt. Antonelli verteidigte nämlich die Pole souverän und erarbeitete sich einen mehr als komfortablen Vorsprung auf die Ferrari-Piloten.
Doch nach 60 Runden lenkte Lance Stroll (Aston Martin) seinen Boliden in der Rascasse in die Leitplanke. Es folgte eine Safety-Car-Phase.
Auch davon ließ sich Antonelli nicht beeinflussen und behielt die Führung. Allerdings musste er noch länger um den Rennsieg zittern.
Antonelli lässt sich vom Asphalt-Drama nicht irritieren
Nur wenige Sekunden nach der Freigabe des Rennens verlor nämlich Leclerc die Kontrolle über seinen Boliden und krachte ebenfalls in der vorletzten Kurve in die Leitplanke.
Antonelli bewahrte aber nach einer langen Unterbrechung einen kühlen Kopf und wurde mit dem Sieg belohnt.
Trotz der nächsten dominanten Vorstellung versucht Mercedes-Teamchef Toto Wolff den Ball flach zu halten.
"Wir müssen ihn auf dem Boden halten und dürfen auf keinen Fall übermütig werden", so der Wiener.
Nächstes Desaster für Russell im WM-Kampf
Auf der Gegenseite erlebte George Russell ein Rennwochenende zum Vergessen.
Zunächst steckte er hinter Isack Hadjar (Red Bull) fest, ehe Russell bei einem "Undercut" das nächste Opfer des Überschreitens der Geschwindigkeit in der Box war.
Zur Draufgabe musste sich der WM-Anwärter von seinem Teamkollegen nach 58 Runden auch noch überrunden lassen.
Nach dem Stroll-Crash wollte Russell seine Fünf-Sekunden-Strafe natürlich absitzen. Die Mercedes-Crew wechselte aber sofort seine Reifen und verhinderte dies somit. Aufgrund dessen bekam er auch noch eine Durchfahrtsstrafe aufgebrummt.
Letztlich blieb Russell somit nach seinem Batterieschaden in Kanada zum zweiten Mal in Folge ohne WM-Zähler.
Nun muss sich der Brite davon rasch erholen, um nächste Woche in Barcelona schon wieder angreifen zu können (natürlich im LIVE-Ticker).