Toto Wolff wünscht sich drittes Auto

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Mercedes-Teamchef Toto Wolff lässt am Rande des Grand Prix von Italien mit einem interessanten Vorschlag aufhorchen.

Der Wiener wünscht sich ein drittes Auto für sein Team, das von Nachwuchs-Piloten gefahren werden soll. Diese Maßnahme soll Talenten den Sprung in die Königsklasse erleichtern.

"Gebt uns ein drittes Auto. Verpflichtend müsste man einen jungen Fahrer maximal zwei Jahre lang in dieses Auto setzen. Die Kosten wären nicht wahnsinnig hoch, aber der Effekt. Die Startaufstellung wäre voll und wir hätten fantastische Shows mit den 'New Kids on the Block', die nach oben kommen", meint Wolff.

Wolff: "Talentierte Kids haben keine Chance"

Aktuell sei es schwierig, Nachwuchsfahrer des Rennstalls in die Formel 1 zu bringen. "Die Fahrersituation ist wirklich kompliziert. Das ganze System muss überprüft werden", fordert Wolff.

Derzeit sieht es danach aus, dass Esteban Ocon das Aus bei Force India droht, nachdem mit Lawrence Stroll ein Milliardär das Team übernommen und damit quasi ein Cockpit für seinen Sohn Lance gekauft hat. Bei den Silberpfeilen darf sich Pascal Wehrlein, der derzeit in der DTM fährt, nur wenig Hoffnungen auf ein Formel-1-Cockpit für 2019 machen. Gleiches gilt für Formel-2-Leader George Russell.

"Wie es aussieht, haben drei wirklich talentierte Kids keine Chance. Das bringt uns an einen Punkt, an dem wir überlegen müssen, was wir in Zukunft machen wollen", sagt Wolff. "Ich hoffe, dass wir eine Lösung für die Jungs finden. Wenn nicht, dann müssen wir das Juniorprogramm in Zukunft hinterfragen."

Das zweite Mercedes-Cockpit einem jungen Fahrer zu überlassen, kommt für Wolff nicht infrage. Weil "wir dann riskieren, die WM zu verlieren, weil sie eben eine Lernkurve haben. Deswegen haben wir das nie getan und auch Ferrari nicht."

Textquelle: © LAOLA1.at

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