Neuer Mercedes "zickig"
Vor allem habe Ferrari "ein Auto auf die Strecke gestellt, das vom ersten Tag an gut funktioniert hat. Der Sebastian (Vettel; Anm.) hat gesagt, das Auto fährt dorthin, wo ich es hin haben will. Bei uns war es zumindest die ersten sechs, sieben Tage zickig", verrät Wolff im Gespräch mit der APA.
Der Wagen sei noch nicht optimal ausbalanciert. "Wir haben ein Problem gehabt mit der Stabilität im Highspeed mit ein bisschen Übersteuern, und wir haben im Lowspeed, vor allem im letzten Sektor durch die Schikane, ein untersteuerndes Auto gehabt."
Keine Favoritenrolle? "Das macht uns Spaß"
Ferrari habe derzeit über eine volle Renndistanz einen Vorteil, prognostiziert Wolff. "Aber das ist nichts, das neu für uns ist. Das haben wir in den letzten Jahren schon gehabt, dass wir das Auto zuerst verstehen müssen und dann hintunen müssen."
Die Situation habe es 2017 und 2018 auch schon gegeben. "Irgendwie ist es in diesem Jahr auch so, dass wir den Eindruck haben, dass wir nicht in der Favoritenrolle sind, und die Zeiten belegen das auch ganz klar. Aber das ist etwas, das uns Spaß macht, dieses Defizit aufzuholen."