F1-Zukunft: Verstappen sorgt für Unmut bei den Red-Bull-Bossen
Seit dem Silverstone-Wochenende steht fest, dass der vierfache Weltmeister seine Ausstiegsklausel ziehen kann. Besonders ein Umstand stößt den Bossen sauer auf.
Die Zukunft von Max Verstappen ist aktuell eines der bestimmenden Themen in der Formel 1.
Seit dem Rennwochenende in Silverstone steht fest, dass der viermalige Weltmeister nicht mehr unter die Top-2 der Fahrerwertung kommen kann. Für diesen Fall wurde eine Ausstiegsklausel vereinbart, die es dem Niederländer ermöglicht, seinen Vertrag bei Red Bull Racing vorzeitig aufzulösen.
Eine Entscheidung soll der Niederländer diesbezüglich noch nicht getroffen haben, was für Unmut bei der Chefetage sorgt. Wie die niederländische Regionalzeitung "De Limburger" berichtet, zeigt die Red-Bull-Spitze wenig Verständnis für Verstappens Hinhaltetaktik.
Fehlende Dankbarkeit
Man sei irritiert vom Verhalten des viermaligen Weltmeisters, der sich noch immer nicht zu seiner Zukunft bei Red Bull Racing bekannt hat.
Angesichts der hohen Gage, die Verstappen in den letzten Jahren vom britisch-österreichischen Rennstall kassiert hat, hätten sich die Verantwortlichen mehr Dankbarkeit erwartet.
Hinzu kommt, dass Red Bull Racing in dieser Saison nicht nur sportlich einen Schritt nach vorne gemacht hat, sondern mit der Entwicklung eines eigenen Motors auch eine zentrale Bedingung Verstappens erfüllt hat.
Wechsel, Karriereende oder Sabbatjahr?
Dennoch soll Max Verstappen laut "De Limburger" immer noch Zweifel haben an der Perspektive bei Red Bull Racing. Hintergrund ist unter anderem der personelle Aderlass.
In den letzten zwölf Monaten haben mehrere Top-Ingenieure den britisch-österreichischen Rennstall verlassen, ein Ende ist noch nicht in Sicht.
Dem Bericht zufolge hat der 28-jährige Niederländer bis Oktober Zeit, Red Bull über seine Zukunftsentscheidung zu informieren. Neben einem Wechsel zu einem anderen Rennstall sollen auch ein vorzeitiges Karriereende in der Formel 1 und ein Sabbatjahr mögliche Optionen sein.