Piastri holte sich in Shanghai mit seinem zweiten Grand-Prix-Erfolg im überlegenen McLaren gehörig Rückenwind für das letzte Rennen des ersten "Triple-Headers".
Sollte der 24-Jährige die WM-Führung übernehmen, würde er es als erster Australier seit 15 Jahren seinem Manager Mark Webber gleichtun. "Die Strecke in Jeddah gefällt mir sehr gut, ich habe auch schon gute Erinnerungen an sie", sagte Piastri, der im Vorjahr den vierten Platz belegt hatte.
Norris, der sich in Bahrain trotz seines vierten Podestplatzes im vierten Saisonrennen über mehrere Eigenfehler geärgert hatte, versprach Besserung.
"Ich werde versuchen, mich nächstes Wochenende zu steigern", sagte er nach seinem dritten Platz in der Wüste von Sakhir. Zuvor war der Brite nicht an seinem Landsmann George Russell im Mercedes vorbeigekommen. Der Hoffnungsträger der Silberpfeile ist mit einem Rückstand von 14 Punkten ebenfalls in Schlagdistanz.
Wolff sieht andere Voraussetzungen
Mercedes-Teamchef Toto Wolff sieht in Saudi-Arabien aber völlig veränderte Voraussetzungen. "Jeddah stellt eine andere Herausforderung dar", sagte der Wiener. Es sei dumm, die derzeitige Reihenfolge der Teams vorherzusagen. "Aber wir werden versuchen, wieder um das Podium zu kämpfen", versprach er.
Ähnlich ist die Lage bei Ferrari, die Scuderia will sich nach den Plätzen vier und fünf in Bahrain wieder in der Spitze zurückmelden. Charles Leclerc hat gute Erinnerungen an Jeddah, der Monegasse wurde einmal Zweiter (2022) und einmal Dritter (2024) - der glatte Asphalt und der geringe Reifenverschleiß kommen auch Ferrari entgegen. Rekordweltmeister Lewis Hamilton kommt mit dem roten Boliden indes immer besser zurecht.
"Das Auto verlangt einfach einen völlig anderen Fahrstil. Ich passe mich gerade daran an, und langsam verinnerliche ich es, bekomme auch die Balance besser hin", sagte er.