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NEWS
"Unfahrbar!" AlphaTauri bremste Verstappen aus
"Es war viel Schadensbegrenzung", sagt Max Verstappen nach dem Grand Prix von Großbritannien.
Der WM-Leader übernahm beim turbulenten Rennen in Silverstone zwei Mal die Führung von Carlos Sainz, musste sich letztlich aufgrund eines beschädigten Unterbodens aber mit Rang sieben (Rennergebnis >>>) begnügen.
"Die Pace am Anfang war gut. Dann war da ein großes Carbon-Teil auf der Strecke, das hat meinen ganzen Unterboden beschädigt. Mit so viel Problemen am Auto kannst du gar nichts mehr machen", erklärt Verstappen bei "ServusTV". "Ich glaube, es war das härteste Rennen bis jetzt dieses Jahr", ergänzt er bei "Sky".
Verstappen: "Das Auto war fast unfahrbar"
Verstappen luchste Sainz schon beim regulären Start die Führung ab, ehe das Rennen aufgrund des schweren Crashs von Zhou abgebrochen werden musste. Beim zweiten Start behielt Pole-Mann Sainz mit Ach und Krach die Führung, in der 10. Runde leistete er sich dann einen kleinen Fehler und verließ die Strecke, sofort überholte ihn Verstappen.
Nur zwei Runden später gab dem Spanier allerdings ein plötzlicher Performance-Verlust bei Verstappen die Führung zurück. Ein Reifenwechsel brachte keine Besserung, wenig später bemerkte Red Bull die Beschädigung an Verstappens Unterboden.
"Das Auto war fast unfahrbar, ich habe von da an viel Zeit verloren", erklärte der Niederländer. Besonders bitter: Verstappens Auto wurde ausgerechnet von einem Trümmerteil des Schwesternteams AlphaTauri beschädigt.
"Aber am Ende immer noch ein siebter Platz und ich glaube, das war viel besser als das, was ich erwartet hatte nach so vielen Problemen am Auto", meint Verstappen, der immer noch als WM-Leader zum Red-Bull-Heimrennen nach Spielberg kommende Woche kommt. "Das waren trotzdem ganz wichtige Punkte." WM-Stand >>>
Perez: "Epische letzte Runden"
Verstappens erster Verfolger in der WM ist Teamkollege Sergio Perez. Der Mexikaner musste nach einer Kollision mit Charles Leclerc beim Re-Start einen frühen Boxenstopp einlegen und fiel weit zurück.
Mit einer beherzten Aufholjagd katapultierte er sich noch an Hamilton und Leclerc vorbei auf Rang zwei. "Wir haben nicht aufgegeben, wir haben weiter attackiert. Es waren epische letzte Runden", sagt Perez.