Frankreich startet mit einem Sieg in die Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko! Gegen den Senegal gibt es dank einer starken zweiten Hälfte ein 3:1.
"Les Bleus" steigert sich nach einem Stotterstart im New York New Jersey Stadium in East Rutherford vor über 80.000 Fans deutlich. Superstar Kylian Mbappé trifft doppelt, auch Bradley Barcola steuert einen Treffer bei.
Senegal in Hälfte eins bissiger
Dabei hat Senegal, dessen diesjähriger Afrika-Cup-Titel nachträglich aberkannt worden war, in der ersten Hälfte die besseren Chancen auf die Führung.
Nicolas Jackson schrammt in der 25. Minute haarscharf am 1:0 vorbei. Der Bayern-Stürmer verschafft sich gegen Vereinskollege Dayot Upamecano Platz, trifft bei seinem Abschluss aufs kurze Eck jedoch nur die Stange. Frankreichs Schlussmann Mike Maignan legt sich die Kugel beim Abpraller mit dem Fuß dann beinahe selbst ins eigene Tor.
Auch Ismaila Sarr von Conference-League-Sieger Crystal Palace ist ein Aktivposten. Seine beste Chance in der Nachspielzeit der ersten Hälfte vergibt er aber, er setzt den Ball nach der Vorarbeit von Sadio Mané übers Tor (45.+6).
Frankreich-Star Mbappé ist in der ersten Hälfte hingegen noch nicht in Fahrt – im Allgemeinen tut sich die Auswahl von Teamchef Didier Deschamps anfangs schwer, agiert vor allem im letzten Drittel schlampig.
Das liegt womöglich am Rasen im New York New Jersey Stadium, der nicht besonders gut in Schuss scheint. Zudem hält Senegal mutig dagegen, ist bissig in den Zweikämpfen. Schiedsrichter Alireza Faghani aus dem Iran lässt oft und viel laufen.
Mbappé dreht auf
In der zweiten Halbzeit zeigen die Franzosen das Gesicht eines Titelfavoriten.
Zunächst verzieht Désiré Doué (47.), dann ist Senegal-Keeper Édouard Mendy erst gegen Michael Olise (53.) und dann gegen Mbappé (57.) gefordert. Der Al-Ahli-Torhüter reagiert beide Male stark und fährt die Beine aus.
In der Folge steht Schiedsrichter Faghani im Mittelpunkt. Mbappé zieht von der rechten Seite in den Strafraum, Mané will ihn stoppen und packt eine Hochrisiko-Grätsche aus. Die Pfeife von Referee Faghani bleibt stumm, doch dann meldet sich der VAR. Der Unparteiische wird zum Monitor gebeten, bleibt seiner Linie nach Ansicht der Bilder aber treu und gibt Abstoß.
Dies tut den französischen Offensivbemühungen keinen Abbruch. In der 67. Minute läuft Mbappé schließlich ins Glück. Nach präziser Olise-Vorlage schließt der Real-Stürmer mit dem ersten Kontakt aus der Drehung zum 1:0 ab.
Senegals Jackson setzt noch Akzente (in der 68. steht er im Abseits, in der 79. setzt er die Kugel drüber), für die Vorentscheidung sorgt jedoch der eingewechselte Bradley Barcola. Der PSG-Offensivspieler trifft nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung mit einem coolen Lupfer über Mendy zum 2:0 (82.).
Die Partie hält in der Nachspielzeit allerdings noch zwei Highlights parat: Der erst 18-jährige PSG-Youngster Ibrahim Mbaye verkürzt auf 1:2 – Maignan schaut beim Gegentreffer nicht gut aus (90.+5). Doch den Schlusspunkt setzt Mbappé mit einem 30-Meter-Gewaltschuss (90.+6).
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