Usbekistan wehrt sich, aber Kolumbien ist der Auftaktsieg zum Abschluss des ersten Spieltags in der Gruppenphase nicht zu nehmen!
Die Südamerikaner starten mit einem 3:1 in Mexico City und übernehmen in Gruppe K vorerst die Führung.
Von Beginn an lässt Kolumbien den Ball elegant laufen und verzeichnet am Ende sogar 67 Prozent Ballbesitz.
Nach gut einer halben Stunde setzt der auffällige Offensivmann Luis Díaz das erste große Highlight, als er wuchtig den Pfosten erzittern lässt (31.). Wenig später belohnt sich das Team für den Aufwand: Díaz schlüpft in die Rolle des Vorbereiters und serviert mustergültig für Daniel Muñoz, der souverän zum 1:0-Pausenstand einnetzt.
Ausgleich währt nur fünf Minuten
Nach Seitenwechsel mit einem Doppeltausch finden die Usbeken plötzlich deutlich besser ins Spiel und gleichen durch einen Kopfball-Treffer von Abbosbek Fayzullaev (60.) quasi aus dem Nichts zum 1:1 aus - unter kräftiger Mithilfe von Kolumbiens Schlussmann Camilo Vargas.
Die usbekische Euphorie währt jedoch nur fünf Minuten. Kolumbien schaltet umgehend wieder einen Gang höher, und der überragende Luis Díaz bringt die Südamerikaner nach einem präzisen Zuspiel von Gustavo Puerta (65.) mit 2:1 zurück auf die Siegerstraße.
In der Schlussphase versucht Usbekistan noch einmal alles, bringt offensiv aber kaum Durchschlagskraft auf den Rasen. Zu allem Überfluss verliert das Team in dieser Phase auch noch Abwehrspieler Rustam Ashurmatov durch eine Verletzung.
In der neunten Minute der Nachspielzeit macht Joker Jaminton Campaz schließlich den Deckel drauf: Nach Vorarbeit von Cucho Hernández schraubt er sich in die Höhe und besorgt per Kopf den 3:1-Endstand (90.+9).
Damit führt Kolumbien die Gruppe K nach dem Remis zwischen Portugal und DR Kongo an.
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