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Curacao
CUR
Elfenbeinküste
CIV
Endstand
0:2
0:1
,
0:1
-
Nicolas Pepe
-
Nicolas Pepe
NEWS
Fluch gebrochen! Elfenbeinküste erstmals in der K.o.-Runde
Die Ivorer lassen gegen Curaçao nichts anbrennen und lösen mit einem souveränen Erfolg erstmals das Ticket für die K.o.-Phase einer WM.
Die Elfenbeinküste gewinnt am letzten Spieltag der WM-Gruppe E mit 2:0 gegen Curaçao und zieht damit erstmals in ihrer Geschichte in die K.o.-Phase einer Weltmeisterschaft ein.
Die Ausgangslage vor dem Anpfiff ist klar: Während den Ivorern bereits ein Punkt zum Aufstieg reicht, benötigt Curaçao zwingend einen Sieg.
Entsprechend mutig tritt der Außenseiter zunächst auf, die erste Gelegenheit gehört sogar dem Team aus der Karibik. Tahith Chong fasst sich aus 20 Metern ein Herz, sein zentraler Abschluss stellt Yahia Fofana aber vor keine Probleme (2.).
Pepe sorgt früh für klare Verhältnisse
Die Antwort der Elfenbeinküste folgt prompt. Yan Diomande wirbelt auf dem linken Flügel gleich mehrere Gegenspieler durcheinander, setzt energisch nach und bedient Nicolas Pepe in der Mitte. Der Routinier schiebt zum frühen 1:0 ein (7.) und erzielt damit den schnellsten WM-Treffer der ivorischen Geschichte.
Die "Elefanten" bleiben in der Folge die gefährlichere Mannschaft. Amad Diallo verfehlt das 2:0 nur knapp (10.), wenig später wird der Flügelspieler nach einer starken Vorarbeit von Diomande im letzten Moment entscheidend gestört (18.). Auch Jurien Gaari muss für Curaçao mehrfach in höchster Not eingreifen und verhindert unter anderem einen gefährlichen Diallo-Abschluss per Kopf (23.).
Curaçao versteckt sich allerdings keineswegs. Chong sorgt mit einem wuchtigen Distanzschuss für Gefahr (40.), kurz vor der Pause zieht auch ein Abschluss von Kapitän Leandro Bacuna nach einer sehenswerten Einzelaktion nur knapp am Tor vorbei (44.).
Mit einer verdienten, aber keineswegs komfortablen 1:0-Führung für die Elfenbeinküste geht es in die Kabinen.
Pepe macht den Deckel drauf
Nach dem Seitenwechsel kontrollieren die Ivorer das Geschehen über weite Strecken. Franck Kessié kommt nach Vorarbeit von Diomande zu einer guten Möglichkeit, sein Abschluss wird aber noch geblockt (53.).
Auf der anderen Seite schnuppert Curaçao am Ausgleich. Sherel Floranus jagt einen Distanzschuss nur knapp über das linke Kreuzeck (55.) und sorgt damit für den gefährlichsten Vorstoß des Außenseiters nach der Pause.
Die Entscheidung fällt schließlich nach etwas mehr als einer Stunde. Ibrahim Sangaré spielt einen perfekten Steckpass in den Strafraum, wo Nicolas Pepe freie Bahn hat. Der Angreifer bleibt cool und schlenzt den Ball aus zehn Metern präzise ins lange Eck – Doppelpack und 2:0 für die Elfenbeinküste (64.).
Curaçao findet danach keinen Weg mehr zurück in die Partie. Die Ivorer bringen den Vorsprung souverän über die Zeit und feiern einen verdienten Erfolg, vergeben in Person des eingewechselten Wahi sogar noch die Chance aufs 3:0 (89.).
Die Elfenbeinküste beendet die Gruppenphase mit sechs Punkten auf Rang zwei hinter Gruppensieger Deutschland und steht damit erstmals in der K.o.-Phase einer Weltmeisterschaft. Curaçao schließt das Turnier mit einem Punkt als Gruppenletzter ab und muss die Heimreise antreten.
Für die Elfenbeinküste geht es am kommenden Dienstag (19:00 Uhr MESZ) im Sechzehntelfinale weiter. Dort wartet entweder Frankreich oder Norwegen.