Lob für Kap Verde
"Warum ein Spiel so verläuft, lässt sich nicht immer erklären. Es hängt von der Inspiration der Spieler ab, von der Schärfe in den entscheidenden Momenten - das ist Fußball", fasste Manchester-City-Spieler und Teamkapitän Rodri zusammen.
"Die Mannschaft hat alles versucht und sich gute Möglichkeiten erspielt. Gegen einen Gegner, der so kompakt und tief verteidigt, bekommt man nur wenige Chancen. Genau deshalb müssen wir bei diesen Situationen noch präziser sein. Das ist letztlich der entscheidende Unterschied", so der 29-Jährige.
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Torhüter Unai Simon, bei Athletic Bilbao engagiert, analysierte: "Offensiv haben wir immer wieder den Weg nach vorne gesucht. Gleichzeitig muss man anerkennen, wie stabil und organisiert Kap Verde verteidigt hat. Als es uns gelang, ihre Abwehrreihe mit Spielern wie Cucurella, Ferran oder Yamal zu überwinden, fehlte uns letztlich die nötige Präzision im Abschluss."
Auch 2010 gab es einen Fehlstart
Mit Blick in die Vergangenheit ist ein spanischer Ausrutscher zum Turnier-Auftakt allerdings keine Seltenheit.
Der Weltmeister von 2010 hat von den letzten fünf WM-Auftaktspielen lediglich eines gewonnen (7:0 gegen Costa Rica 2022). Vor mittlerweile 16 Jahren ging die erste WM-Partie in Südafrika gegen die Schweiz mit 0:1 verloren – es folgte der Titel.
Das zeigt wiederum, dass Anlaufschwierigkeiten überwunden werden können. Darauf setzt auch Teamchef de la Fuente.
"Wir haben eine positive Einstellung und wollen uns verbessern. Wir hätten das heutige Spiel gewinnen müssen, angesichts all dessen, was passiert ist, und all der günstigen Situationen, die wir uns erarbeitet haben, aber es fehlte uns an Frische und Effizienz. Wir müssen weiter wachsen und an Tempo zulegen. Das ist das große Ziel in den Tagen, die uns bis zum nächsten Spiel bleiben", sagte der 64-Jährige.
Der nächste Gegner der Spanier ist am Sonntag (21. Juni) Saudi-Arabien.