Schweiz muss wohl länger auf Manzambi verzichten
Ein Einsatz des Freiburg-Youngsters im Viertelfinale gegen Argentinien ist unwahrscheinlich.
Der Schweizer Nationaltrainer Murat Yakin muss wohl auch im Viertelfinale der Fußball-WM am Sonntag gegen Titelverteidiger Argentinien auf Jungstar Johan Manzambi verzichten.
"Wir haben noch Hoffnung gehabt bis heute Morgen. Aber ich denke, so eine Verletzung bekommt man nicht in der Kürze hin", sagte Yakin nach dem Sieg im Achtelfinale gegen Kolumbien. "Bei Johan denke ich nicht, dass es von der Zeit her reicht."
Manzambi bester Schweizer Torschütze
Manzambi hatte das Training am Tag vor dem Kolumbien-Spiel abbrechen müssen und fehlte beim Erfolg im Elfmeterschießen. Welche Verletzung der 20-Jährige vom SC Freiburg genau hat, sei nicht klar zu sehen, sagte Yakin.
Er wisse daher auch nicht, ob Manzambi bei einem überraschenden Halbfinaleinzug wieder dabei sein könne. "Er hat zum Glück keine Schmerzen. Ob es medizinisch vertretbar ist, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekanntgeben", sagte Yakin. "Mal schauen, was sich jetzt die nächsten ein, zwei Tage ergibt."
Das Viertelfinale gegen die vom bei dieser Weltmeisterschaft wieder überragenden Lionel Messi angeführten Argentinier findet am Sonntag (3:00 Uhr/MESZ) in Kansas City statt. Manzambi ist mit drei Toren der bisher beste Torschütze der Schweiz.