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Nach WM-Aus: Morddrohung gegen Südkoreas Trainer

In einem südkoreanischen Online-Forum hat ein anonymer Nutzer gedroht, den Trainer töten zu wollen. Nun hat die Polizei die Sicherheitsmaßnahmen verschärft.

Nach WM-Aus: Morddrohung gegen Südkoreas Trainer Foto: © IMAGO / Branislav Racko

Nach Südkoreas enttäuschendem Ausscheiden bei der Fußball-WM hat die Polizei verschärfte Sicherheitsmaßnahmen für die Rückkehr der Nationalmannschaft am Flughafen Incheon angekündigt.

Anlass ist vor allem der grassierende Groll gegen den bereits zurückgetretenen Trainer Hong Myung-bo. In einem südkoreanischen Online-Forum hat ein anonymer Nutzer gar gedroht, Hong am Tag seiner Rückkehr am Flughafen töten zu wollen.

So werden laut der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap am Dienstag als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme 160 Polizeibeamte am Flughafen Incheon stationiert sein, der Flughafenbetreiber werde zudem ein 25-köpfiges Security-Team mobilisieren.

Bereits 2014 bei WM gescheitert

Hong war schon bei der WM 2014 als Nationaltrainer des Landes gescheitert. Damals schied die Mannschaft sang- und klanglos mit nur einem Punkt aus drei Spielen aus. Dennoch wurde der ehemalige Generalsekretär im Juli 2024 wieder Nationaltrainer.

Nun gilt der 57-Jährige im öffentlichen Diskurs als Hauptverantwortlicher für das erneut frühe Ausscheiden in einer Gruppe mit Mexiko, Südafrika und Tschechien.

Auch deshalb kündigte er bereits seinen Rücktritt an.

Selbst Südkoreas Präsident forderte Konsequenzen. Er sei "angesichts dieses unerwarteten Ergebnisses nicht nur verblüfft, sondern empfinde es geradezu als absurd", schrieb Lee Jae-myung in einem ausführlichen Statement bei X.

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