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Herzog über Schiri-Aufreger: "Das zipft mich schon sehr stark an"

In der neuesten Ausgabe von "HERZERL mit JANKO" werden die umstrittenen Entscheidungen zugunsten der großen Fußballnationen bei der WM 2026 diskutiert.

Herzog über Schiri-Aufreger: "Das zipft mich schon sehr stark an" Foto: © GEPA

Die WM 2026 biegt auf die Zielgerade ein.

In der elften Ausgabe des Podcasts "HERZERL mit JANKO" sprechen Andreas Herzog und Marc Janko über die Viertelfinalduelle, analysieren die verbliebenen Titelkandidaten und diskutieren dabei auch über die Schiedsrichterleistungen bei der diesjährigen WM-Endrunde.

Umstrittene Schiri-Entscheidungen

Vor allem das Viertelfinale zwischen Argentinien und der Schweiz sorgt bei Herzog für Unverständnis. Für den ehemaligen Rekordnationalspieler häufen sich die strittigen Entscheidungen zugunsten des amtierenden Weltmeisters.

"Das geht mir jetzt schon sehr, sehr auf die Nerven, weil die Argentinier sind seit dem ersten Spiel eine der unfairsten Mannschaften und bekommen jedes Mal die entscheidenden Momente zu ihren Gunsten geschenkt. Das ist jetzt momentan schon ein bisschen augenscheinlich, dass es wahrscheinlich einen Grund gibt, warum immer nur die gleichen Nationen um den Weltmeistertitel spielen. Jetzt haben wir einen VAR, und selbst da werden die kleinen Nationen benachteiligt. Das ist nicht im Sinne des Fußballs und das zipft mich ehrlich gesagt schon sehr stark an."

Auch Janko schlägt in dieselbe Kerbe: "Speziell in diesem Spiel hat es jetzt wirklich einen fahlen Beigeschmack und man muss sich wirklich hinterfragen: Wohin entwickelt sich der Fußball?"

Herzog schwärmt von Bellingham

Trotz des Halbfinaleinzugs traut Herzog Argentinien aber den WM-Titel nicht zu.

"Das war nicht die Leistung, wo man sagt: Das könnte sich gegen Spanien oder vor allem gegen Frankreich ausgehen. Das kann ich mir nicht vorstellen."

Im Halbfinale wartet allerdings zunächst England. Besonders von Jude Bellingham zeigt sich Herzog beeindruckt.

"Harry Kane hin oder her. Jude Bellingham ist momentan für mich von seiner Ästhetik, vom Dribbling, von der Torgefährlichkeit her vielleicht sogar der beste Spieler bei der WM."

Was Norwegen dem ÖFB voraus hat

Respekt zollen Herzog und Janko auch den im Viertelfinale ausgeschiedenen Norwegern.

"Wenn du das jetzt mit uns vergleichst, solche Typen wie einen Nusa oder einen Bobb, so ganz schnelle Eins-gegen-eins-Individualisten, die Tore vorbereiten und selber machen können, sehe ich jetzt in Österreich in nächster Zeit nicht so. Das sind Spielertypen, die uns Österreichern in nächster Zeit sehr guttun würden", sagt Herzog.

Als "vorgezogenes Finale" bezeichnen die beiden Ex-Teamspieler das zweite Halbfinale zwischen Spanien und Frankreich, das ihrer Meinung nach die beiden bislang besten Mannschaften des Turniers bestreiten.

Wer den Einzug ins Endspiel schafft, wen Herzog und Janko als Weltmeister tippen und warum bei dieser WM bislang so viele Elfmeter verschossen werden, ist ebenfalls Thema der elften Ausgabe von "HERZERL mit JANKO".

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