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"Argentinien hat neun Leben, VAR und eine Spinne" - Pressestimmen
Die Viertelfinal-Partien von Argentinien und England schlagen auch in der internationalen Presse hohe Wellen.
Argentinien und England mühen sich jeweils in der Verlängerung ins Halbfinale der Weltmeisterschaft 2026.
Das sorgt natürlich auch in der internationalen Presse für große Schlagzeilen.
Argentinien - Schweiz (3:1 n.V.)
Argentinien
"La Nación": "Im Halbfinale! Dank eines Traumtores von Julián (Álvarez) gewann Argentinien gegen die Schweiz ein Spiel, das alles zu bieten hatte, und trifft nun auf England."
"Clarín": "Argentinien besiegt die Schweiz in Kansas City mit viel Leiden 3:1. Das Spiel schien auf ein Elfmeterschießen hinauszulaufen, als Julián Álvarez und Lautaro Martínez auf den Plan traten."
"Diario Popular": "Im Viertelfinalspiel der Weltmeisterschaft 2026 zwischen Argentinien und der Schweiz spielte der VAR die Hauptrolle. Beim Stand von 1:1 entschied Schiedsrichter Joao Pinheiro nämlich, Breel Embolo vom Platz zu stellen, nachdem er zuvor eine Gelbe Karte gegen Leandro Paredes wegen einer Schwalbe des Schweizer Spielers zurückgenommen hatte."
"La Capital": "Argentinien musste gegen die Schweiz in Kansas erneut unbeschreiblich leiden, besiegte sie jedoch in der Verlängerung mit 3:1 und trifft nun im Halbfinale auf England, um erneut den Einzug ins Finale zu schaffen."
Schweiz
"Blick": "Alvarez bricht die Schweizer Herzen in der Verlängerung. (...) Das darf doch nicht wahr sein! Über 124 Minuten lang - die Hälfte davon in Unterzahl - liefert sich die Nati mit Argentinien ein Duell auf Augenhöhe. Doch weil Alvarez den Weltmeister kurz vor Ablauf der Verlängerung mit einem Weltklasse-Tor zum 2:1 schießt, platzt der Traum vom ersten Schweizer WM-Halbfinal der Geschichte."
"NZZ": "Die Schweiz verliert den WM-Viertelfinal gegen Argentinien nach heroischem Kampf in Unterzahl mit 1:3 - mit seinem Platzverweis erweist Breel Embolo dem Team einen Bärendienst."
"Tagesanzeiger": "Die Schweizer dürfen hadern mit diesem Ende und das werden sie auch tun. Die Chance war da, ein ohnehin großes Turnier noch etwas größer werden zu lassen. Sie werden sich fragen, was wohl gewesen wäre, wenn es nicht diesen Platzverweis im Viertelfinal gegen Breel Embolo gegeben hätte. Aber mit ein bisschen Abstand werden sie verstehen, was ihnen in Nordamerika gelungen ist."
Spanien
"As": "Argentinien hat neun Leben, einen VAR, der ihm immer zu Hilfe eilt, eine Legende wie Messi und nun auch noch die Spinne - das Insekt, das schon eine Weile nicht mehr zugeschlagen hatte und genau dann auftauchte, als es am dringendsten gebraucht wurde. Ein atemberaubendes Tor von Julián Álvarez - ein teuflischer Schuss, der sich in den oberen Winkel schmiegte - bewahrte den Titelverteidiger vor dem Elfmeterschießen und sicherte ihm den Einzug ins Halbfinale, wo er auf keinen Geringeren als England trifft. Das Spiel hatte alles: Kontroversen, Spannung und eine Entscheidung in der Verlängerung, aus der die Albiceleste erneut als Sieger hervorging." (Der Spitzname von Alvarez ist die Spinne, Anm.)
Großbritannien
"The Sun": "Argentinien besiegte mit zwölf Mann die auf zehn Mann reduzierte Schweiz, setzte damit Lionel Messis WM-Karriere fort - und sorgte für ein Duell mit England. Zumindest werden das die Verschwörungstheoretiker behaupten, nachdem der Schweizer Stürmer Breel Embolo nach einer VAR-Überprüfung wegen einer Schwalbe die zweite Gelbe Karte erhalten hatte."
"The Guardian": "Argentinien bleibt im Rennen. Die Mannschaft ist seit dem Turnier 2022 in Katar in bemerkenswerten zwölf WM-Spielen ungeschlagen, und ihr Traum, als erste Mannschaft seit Brasilien 1962 zweimal hintereinander Weltmeister zu werden, lebt weiter. Alles, was vor diesem Spiel gesagt wurde - dass dieser Spielstil zwar für spannende Dramatik und fesselnde Geschichten sorgt, aber auch seine Schwächen hat -, scheint nach dieser Partie nach wie vor zuzutreffen."
Frankreich
"L'Équipe": "Wieder am Abgrund, aber immer noch da. Argentinien hat sich nicht den einfachsten Weg ausgesucht, doch es geht weiter und der Traum vom Double lebt."
England - Norwegen (2:1 n.V.)
Großbritannien
"Daily Mail": "War es schön? Nein. War es angenehm? Nicht wirklich. Aber spielt das überhaupt eine Rolle? Nicht im Geringsten. Doch wieder einmal hat diese englische Mannschaft ihren Kampfgeist bewiesen und bei diesem Turnier ein großartiges Ergebnis erzielt."
"Guardian": "England musste hart kämpfen, hatte zeitweise Glück, gab aber einfach nicht auf, und letztendlich machte sich ihre Kaderbreite bemerkbar. Es wird gefeiert, aber nicht überschwänglich: Alle sind völlig erschöpft."
"The Sun": "Jude Bellingham wird erneut zum Helden, als er mit einem brillanten Doppelpack die Three Lions ins WM-Halbfinale schießt. Gerade als man dachte, es sei das Ende der Reise, geht der Weg des Ruhms weiter."
Norwegen
"VG": "Danke für die Feier! Norwegens WM-Abenteuer endet nach Drama. Mehrere fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen prägen das Viertelfinale zwischen Norwegen und England in Miami, das sich zu einem wahren Krimi entwickelte."
"NRK": "Unglaubliches WM-Drama: Norwegen scheidet nach Verlängerung gegen England aus."
"Aftenposten": "Sie werden über Generationen hinweg in Erinnerung bleiben. Der Schmerz ist unermesslich. Aber die Weltmeisterschaft war alles andere als normal. Danke fürs Mitfiebern, es war eine großartige Zeit!"
Frankreich
"L'Équipe": "Bellingham rettet das Königreich. Die Three Lions zitterten und litten, gingen aber letztendlich als Sieger hervor und erlösten sich."
Spanien
"Marca": "Die britische Royal Navy versenkt das Schiff "Viking"."
Argentinien
"Clarín": "960 Jahre sind vergangen, seit England den Vormarsch der Wikinger in der historischen Schlacht an der Stamford Bridge gestoppt hat. An diesem Samstag in Miami fiel das Ergebnis erneut zugunsten der Briten aus. Mit einem Ball statt Äxten und einem Ticket für das WM-Halbfinale als Preis beendete die Mannschaft von Thomas Tuchel den nordischen Traum."