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Harter Vorwurf: US-Regierung erklärt Abweisung von WM-Schiri

Der somalische Schiedsrichter durfte nicht in die USA einreisen, obwohl er ein gültiges Visum besaß. Ein Vertreter der US-Regierung begründet:

Harter Vorwurf: US-Regierung erklärt Abweisung von WM-Schiri Foto: © IMAGO / Anadolu Agency

Der eigentliche WM-Schiedsrichter Omar Artan durfte am Montag nicht in die USA einreisen.

In Miami wurde der Somalier trotz eines gültigen Visums abgewiesen.

So äußerte sich Artan danach >>>

Einige Tage nach dem Vorfall gibt es ein erstes Statement der USA dazu. Ein nicht namentlich genannter Vertreter der US-Regierung erklärt gegenüber "CNN", dass Artans Überprüfung in Miami "Verbindungen zu mutmaßlichen Mitgliedern terroristischer Organisationen" ergeben habe.

Sicherheitsbedenken laut US-Regierung

Somalische Staatsbürger sind, wie 38 andere Staaten, von verschärften Einreisebestimmungen der Trump-Administration betroffen.

Was die Einreise von Artan angeht, habe die Grenzschutzbehörde (CBP) "Bedenken im Rahmen der Sicherheitsüberprüfung angeführt."

Elfstündige Befragung

Der Schiedsrichter reiste von Nairobi aus über Istanbul nach Miami, wo er am Vorbereitungstreffen der WM-Schiris teilnehmen wollte.

Bei seiner Ankunft am Miami International Airport sei Artan elf Stunden lang zu seiner Reise und zur politischen Lage in Somalia befragt worden. Im Fokus wären Fragen zur islamistischen Terrormiliz Al-Shabaab gestanden, die in Teilen Somalias aktiv ist und jahrelang gegen die Regierung kämpft.

Nach der Befragung sei Artan in eine Einzelzelle gebracht worden, ehe er - ohne eine Begründung zu hören - zurück nach Istanbul reisen musste.

Abweisungen "mit gutem Grund"

Andrew Giuliani, der WM-Verantwortliche des Weißen Hauses, stellt klar, dass weder Spieler noch Trainer abgelehnt wurden. "Es handelt sich um einige Offizielle - und das mit gutem Grund."

Das Ziel der Abweisungen sei, "dass Personen mit böswilligen Absichten, die [...] unter dem Deckmantel der Weltmeisterschaft ins Land zu gelangen versuchen, keinen Zugang zu den Vereinigten Staaten erhalten."

Zudem hebt Giuliani hervor, dass der gesamte Trainerstab des Irans anreist. Allerdings gebe es "einige iranische Funktionäre, die nicht ins Land kommen - wiederum aus sehr gutem Grund." Er lässt außerdem verlauten, dass es "einige Leute" gebe, die behaupten, Trainer zu sein, es aber womöglich gar nicht sind."

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