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NEWS
Ex-ÖFB-Spieler über USA-Rot: "Es wird mit zweierlei Maß gemessen"
Der TV-Experte vergleicht die Situation mit der Aufreger-Szene um Argentiniens Superstar Lionel Messi.
Die USA steht nach einem 2:0-Sieg über Bosnien und Herzegowina im Achtelfinale der WM 2026 (zu den Highlights>>>).
Für Aufregung sorgte dabei eine Rote Karte für den Co-Gastgeber: Nach rund 60 Minuten musste Folarin Balogun vorzeitig vom Platz. Der US-Torjäger traf Ex-Bundesliga-Profi Tarik Muharemović mit offener Sohle am Knöchel.
Nach VAR-Intervention korrigierte Schiedsrichter Raphael Claus seine ursprüngliche Entscheidung und zeigte Balogun die Rote Karte.
Vergleich mit Messi-Aufreger
"Für mich ist das keine Rote Karte", meint "ORF"-Experte und Ex-ÖFB-Teamspieler Michael Liendl und verweist auf die umstrittene Szene rund um Lionel Messi.
Im ersten Spiel der Argentinier gegen Algerien war der Ausnahmekönner ebenfalls mit offener Sohle von hinten in die Wade des algerischen Verteidigers Aissa Mandi gestiegen.
Dass Balogun nun vom Platz geschickt wurde, Messi hingegen nicht einmal die Gelbe Karte gesehen hatte, kann Liendl nicht nachvollziehen. "Es wird mit zweierlei Maß gemessen!", kritisiert der 40-Jährige.
Für Balogun hat der Platzverweis bittere Konsequenzen: Der Angreifer, der bereits dreimal bei dieser WM getroffen hat, fehlt im Achtelfinale und wird der Mannschaft schmerzhaft abgehen.