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Duell mit Schottland: Brasilien kämpft um Gruppensieg

Marokko möchte der "Selecao" Platz eins in Pool C streitig machen. In den weiteren Spielen braucht Tschechien einen Sieg gegen Mexiko und Südafrika einen Dreier gegen Südkorea.

Duell mit Schottland: Brasilien kämpft um Gruppensieg Foto: © IMAGO / Pixsell

Für Brasilien geht es am Donnerstag bei der Fußball-WM im Fernduell mit Marokko um den Gewinn der Gruppe C.

Die Selecao trifft in Miami auf Schottland (ab 0.00 Uhr MESZ im LIVE-Ticker >>>) und hofft auf den ersten Einsatz von Neymar.

Die Nordafrikaner treffen zeitgleich in Atlanta auf Außenseiter Haiti (zum LIVE-Ticker >>>).

In Pool A benötigt Tschechien gegen Mexiko (3.00 Uhr MESZ im LIVE-Ticker >>>) einen Sieg, um in die K.o.-Runde einzuziehen.

In der Parallelpartie reicht Südkorea gegen Südafrika ein Remis (zum LIVE-Ticker >>>).

Brasilien - Schottland: Selecao hofft auf Neymar

Das letzte Gruppenspiel gegen Schottland wird Brasilien wohl gewinnen müssen, wenn die Selecao Erster in Pool C werden will.

Die Brasilianer müssen gegen die Schotten auf Offensivspieler Raphinha (Oberschenkelverletzung) verzichten, gehofft wird aber auf ein Comeback von Neymar nach überstandener Wadenverletzung.

Trainer Carlo Ancelotti erwartet, dass der Superstar für das finale Gruppenspiel zur Verfügung steht. Der 34-Jährige steht wieder im Mannschaftstraining. "Neymar wirkt bereit", sagte Stürmer Gabriel Martinelli.

Hendry: "Fühle mich wohl gegen Neymar"

Eine mögliche Rückkehr Neymars beunruhigte die Schotten vorerst nicht. "Ich fühle mich ziemlich wohl, gegen Neymar anzutreten, und ich freue mich darauf", sagte Schottlands Verteidiger Jack Hendry.

Auch wenn die Schotten bisher spielerisch nicht überzeugten, erfüllten sie mit drei Punkten aus zwei Spielen ihre Pflicht.

Selbst im Falle einer Niederlage gegen Brasilien könnte die Mannschaft von Coach Steve Clarke hoffen, als einer der besten acht Gruppendritten den Sprung in die K.o.-Runde zu schaffen.

Marokko - Haiti: Klare Rollenverteilung

Marokko geht als klarer Favorit in die Begegnung gegen Haiti. Trotzdem rechnet Coach Mohamed Ouahbi gegen das karibische Team nicht mit einem Selbstläufer.

"Das ist das Schöne an der Weltmeisterschaft. All die verschiedenen Spielstile der Mannschaften, gegen die man antritt und mit denen man klarkommen muss", sagte der Trainer.

Aus den bisherigen beiden Spielen nahm Marokko - wie auch die Selecao - vier Punkte mit.

Für Haitis Nationalteam folgt das nächste Topspiel. Gegen Brasilien wurde man zuletzt 0:3 abgefertigt, nun geht es gegen den WM-Vierten von 2022.

Das karibische Team ist zwar bereits aus dem Turnier ausgeschieden, versprach aber, auch gegen die Marokkaner alles zu geben. Das große Ziel ist weiterhin der erste WM-Punkt in der Geschichte des Landes.

Tschechien - Mexiko: Schick und Co. brauchen Dreier

Zwei Spiele, ein Punkt: Tschechiens bisherige Ausbeute ist überschaubar, die Herausforderung im Gruppen-Finale dementsprechend groß. Will die Truppe von Trainer Miroslav Koubek den Einzug in die K.o.-Runde schaffen, muss sie den Co-Gastgeber in Mexiko-Stadt schlagen.

Die Mexikaner haben ihre ersten beiden Spiele gewonnen und die Fans im Rücken. Die Tschechen setzen auf die Offensive um Patrik Schick sowie ihre Lufthoheit bei Standardsituationen.

Mexiko geht derweil nach der vorzeitigen Fixierung des ersten Gruppenplatzes ohne Druck in die Partie. Trainer Javier Aguirre hat nun die Möglichkeit, zu rotieren und Schlüsselspieler zu schonen.

Laut dem Sender ESPN könnte Tormann-Legende Guillermo Ochoa, der 2026 seine sechste WM bestreitet, noch einmal zu einem Ehreneinsatz kommen. Es wäre für den 40-Jährigen sein 153. Länderspieleinsatz bzw. der zwölfte bei einer Weltmeisterschaft. In den ersten zwei Spielen hatte Raul Rangel das Tor von "El Tri" gehütet.

Südafrika - Südkorea: Afrikaner unter Zugzwang

Südkorea reicht in Monterrey gegen bisher enttäuschende Südafrikaner ein Remis, um mit dann vier Zählern ins Sechzehntelfinale vorzustoßen.

Eng könnt es für den noch torlosen Stürmerstar Son Heung-min und Co. werden, sollte Tschechien im Parallelspiel gegen den bereits feststehenden Gruppensieger Mexiko gewinnen und selbst kein Punktgewinn gelingen.

Südafrika hilft nur ein Sieg weiter, um das vierte Aus nach der Gruppenphase bei der vierten WM-Teilnahme zu verhindern. Im Mittelfeld fehlt jedoch der gesperrte Antreiber Teboho Mokoena, auch Themba Zwane sitzt noch eine Sperre ab.

Südkoreas Teamchef Hong Myung-bo erwartet einen anstürmenden Gegner. "Ich habe ihre Spiele gesehen, sie haben viel Speed. Wir müssen gut organisiert sein", merkte er an.

Austrias Lee Tae-seok könnte wie im Auftaktspiel links außen beginnen. Bei der elften WM-Endrundenteilnahme in Folge soll zum vierten Mal der Sprung in die K.o.-Phase gelingen.

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