Rio Ferdinand: "Steck deine Männerbrüste wieder in den Gürtel"
Der ehemalige Star von Manchester United begrüßte auf X die Aufhebung der Sperre von US-Stürmer Folarin Balogun. Danach wurde es kurios:
Es ist einer der großen Aufreger der WM: die Aufhebung der Sperre von US-Stürmer Folarin Balogun.
Der 25-jährige Angreifer von AS Monaco hatte beim 2:0 der USA im Sechzehntelfinale gegen Bosnien-Herzegowina eine Rote Karte gesehen und wäre für das Achtelfinale gegen Belgien gesperrt gewesen.
Danach mischte sich jedoch US-Präsident Donald Trump ein und ließ bei FIFA-Präsident Gianni Infantino erwirken, die Sperre zur Bewährung auszusetzen.
Balogun stand gegen Belgien in der Startelf, die USA mussten sich in der Folge mit einer 1:4-Niederlage aus dem Turnier verabschieden.
Schlagabtausch auf X
Die Aufhebung der Balogun-Sperre wurde von mehreren Seiten scharf kritisiert. Einer begrüßte die FIFA-Entscheidung jedoch: Rio Ferdinand (47).
Der 81-fache ehemalige englische Nationalspieler reagierte auf X mit drei Applaus-Emojis auf die Nachricht, dass Balogun im Achtelfinale gegen Belgien auflaufen darf. Danach entspann sich ein kurioser Online-Streit.
Der kontroverse Moderator Piers Morgan zeigte Unverständnis für Ferdinands Applaus und reagierte auf X mit einem Repost. Er fragte: "Wirklich?"
Einen Tag darauf meldete sich Ferdinand plötzlich zu Wort: "Steck deine Männerbrüste wieder in den Gürtel, du …"
Morgans Antwort: "Einer von uns benimmt sich in der Sache definitiv wie ein riesiges A******** … und ich bin’s nicht, Bro."
Scharfe Kritik in England
In einer Diskussionsrunde begründete Ferdinand später seine Reaktion und sagte, dass er die besten Spieler sehen wolle. Die Entscheidung der FIFA sei jedoch nicht richtig gewesen.
In seinem Heimatland fiel die Manchester-United-Legende jedenfalls in Ungnade.
Die Boulevardzeitung "Daily Mail" betitelte einen Meinungsartikel wie folgt: "Da der widerliche Rio Ferdinand sein Schweigen zu der heftigen Kritik an seiner Schleichwerbung für FIFA bricht, dürfte dies der letzte Sargnagel für seine Karriere als TV-Experte sein."