Fußball-WM: Zuschauerschnitt unter dem von 1994 in USA
Vor 32 Jahren waren durchschnittlich 68.991 Fans in den Stadien – dieser Wert kann nicht mehr erreicht werden.
Bei der Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko kommen im Schnitt weniger Zuschauer in die Stadien als bei der letzten Ausgabe in Nordamerika 1994.
Vor den Viertelfinalspielen liegt die durchschnittliche Zuschauerzahl nach FIFA-Angaben bei 65.204 je Partie.
1994 lag der Schnitt nach dem Finalsieg von Brasilien gegen Italien bei 68.991. Diesen Wert kann das aktuelle Turnier auch nicht mehr erreichen, sollten alle weiteren Partien bis auf den letzten Platz voll besetzt sein.
Zuschauerrekord deutlich gebrochen
Wegen der deutlich höheren Anzahl an Spielen und 48 teilnehmenden Mannschaften sprengt die WM den Zuschauerrekord aber deutlich. Schon vor den abschließenden acht Begegnungen haben nach Angaben der FIFA 6.259.584 Menschen die bisher 96 Partien besucht.
Die meisten davon kamen ins legendäre Aztekenstadion in Mexiko-Stadt, das 404.120 Fans besucht haben.
Die alte Bestmarke stammte vom Turnier in den USA 1994, als etwas mehr als 3,5 Millionen Zuschauer dabei waren – allerdings auch nur 24 Mannschaften teilnehmen durften.
Trotz zahlreicher leerer Sitzplätze bei vielen Partien vor allem in der Gruppenphase vermeldete die FIFA, dass 99,7 Prozent aller verfügbaren Plätze bei der Weltmeisterschaft belegt waren.