Endstand
2:1
0:0 , 2:1
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"Hätte ich machen müssen": Marsch nach Niederlage selbstkritisch

Gastgeber Kanada muss sich nach dem letzten Spieltag der Gruppenphase mit dem zweiten Platz zufriedengeben. Der Trainer hätte gerne etwas anders gemacht.

"Hätte ich machen müssen": Marsch nach Niederlage selbstkritisch Foto: © IMAGO / Xinhua

Kanada musste sich am letzten Spieltag der Gruppe B mit 1:2 der Schweiz geschlagen geben und verlor somit den ersten Platz an den Konkurrenten (zum Spielbericht >>>). Dennoch war man schon zuvor fix weiter.

Die Tabelle der Gruppe B >>>

Der Ex-Salzburg-Trainer und aktuelle Coach des kanadischen Nationalteams Jesse Marsch zeigt sich danach im Interview selbstkritisch, aber dennoch zufrieden. "Ich habe gewusst, es wird ein hartes Stück Arbeit und die Gruppe ist schwierig, aber ich bin so stolz auf die Mannschaft."

Gerade am Anfang sei man angespannt und nicht so aggressiv wie in den anderen Spielen gewesen. Dennoch müsse man sich nun auf das Positive konzentrieren, betont Marsch.

Kanada findet spät Zugang

Kanada fand den Zugang zu spät. In der 46. Minute musste man den ersten Gegentreffer von Vargas hinnehmen, rund zehn Minuten später (57.) folgte der zweite durch Manzambi.

Erst durch das Tor von David wirkte man befreiter, der Ausgleich gelang dennoch nicht mehr, auch wenn die Leistung von den Jokern laut dem Trainer gut gewesen sei.

Marsch gesteht Fehler ein

Eine Sache hätte der 52-Jährige gerne anders gemacht: "Das Einzige, was ich wünschte, dass ich anders gemacht hätte, ist, dass ich fünf hinten reingestellt hätte, um alles zuzumachen, ich glaube, das hätte ich machen müssen", betont er.

Als Gruppenzweiter muss die Mannschaft nun aus Vancouver weichen, denn dort spielt nur der Sieger. "Ich bin ein bisschen enttäuscht, dass wir das Unentschieden nicht geschafft haben, wir hätten hier im Stadion spielen können am Sonntag", sagt er.

Weiter geht es für Kanada in Los Angeles. Dort werde es härter werden, dennoch hoffe man, die Nation weiterhin begeistern zu können, man sei ja schlussendlich dort, wo man sein wollte.

Die Tore im VIDEO:

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