Norwegen Norwegen NOR
England England ENG
Nach Verläng.
1:2
1:1 , 0:0 , 0:1
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England weiter: Hätte Bellingham-Ausgleich nicht zählen dürfen?

Die "Three Lions" besiegen Norwegen nach der Verlängerung. Der Ausgleich von Jude Bellingham, der das überhaupt ermöglicht, hätte wohl nicht zählen dürfen.

England hat die Chance auf den ersten Titel seit 60 Jahren.

In einem packenden Viertelfinale schlägt die Tuchel-Truppe engagierte Norweger mit 2:1 nach der Verlängerung (zum Spielbericht >>>).

Jude Bellingham avanciert mit einem Doppelpack zum Matchwinner, dabei hätte der Ausgleich zum 1:1 womöglich gar nicht zählen dürfen.

Gab es einen Kontakt?

Denn im Vorfeld des Treffers berührte der Ball offenbar nach dem Abstoß von Nyland das Seil, an dem die sogenannte "Spidercam" hängt. Das lassen zumindest die Zeitlupen im TV vermuten.

Wie die FIFA via "X" mitteilt, gab es keinen Ausschlag im "Herzschlag" des Balles. Demnach gebe es keinen Beweis, dass der Ball das Kabel berührt hat.

Schiedsrichter-Experten sind sich uneinig

Für den ehemaligen Schiedsrichter Mark Clattenburg ist klar, die Partie hätte unterbrochen werden müssen.

"Wenn der Ball ein Objekt berührt, das nicht zum Spielfeld gehört, muss das Spiel unterbrochen werden", so der Engländer bei "FOX". Darüber hinaus forderte Clattenburg einen VAR-Eingriff, um die Szene zu überprüfen.

"Es gibt grundsätzlich einen Schiedsrichterball, aber nur, wenn es einen Einfluss aufs Spielgeschehen hat", sagt Patrick Ittrich bei "MagentaTV". Ein VAR-Eingriff sei allerdings nicht notwendig, da es sich um eine Tatsachenentscheidung handelt.

Norwegen-Goalie Ørjan Nyland machte Schiedsrichter Clément Turpin nach dem Treffer auf die Szene aufmerksam. Der Schiedsrichter hielt mit seinem Assistenten Rücksprache.

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