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Diese Stars müssen bei der WM 2026 zuschauen

Alle 48 Teilnehmer der anstehenden Weltmeisterschaft wurden gefunden. Das bedeutet aber auch, dass einige große Namen fehlen werden.

Diese Stars müssen bei der WM 2026 zuschauen Foto: © GETTY Montage

Bei einer Weltmeisterschaft werden Helden geboren.

Und obwohl die Teilnehmeranzahl der WM 2026 massiv aufgestockt wurde, haben zahlreiche Stars keine Chance mehr, ihre Geschichten zu schreiben.

Für viele wäre es die letzte Endrunde gewesen, andere stehen noch am Anfang ihrer Länderspiel-Karriere. LAOLA1 zeigt euch 24 Stars, die bei der Weltmeisterschaft in Kanada, den USA und Mexiko definitiv fehlen werden.

Gianluigi Donnarumma (Italien)

Gianluigi Donnarumma (Italien)
Verein: Manchester City
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Marktwert (lt. Transfermarkt): 45 Millionen Euro

"Gli Azzurri" bewerkstelligten tatsächlich das katastrophale Triple. Zum dritten Mal in Folge (2018, 2022, 2026) verpasst Italien die Weltmeisterschaft.

Somit ist auch Gianluigi Donnarumma, seit Jahren einer der besten Torhüter der Welt, weiterhin ohne WM-Einsatz. 2017 gab der mittlerweile 27-Jährige sein Debüt für den Europameister von 2021.

Alessandro Bastoni (Italien)

Alessandro Bastoni (Italien)
Verein: Inter Mailand
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Marktwert: 70 Millionen Euro

In jener Nation, die über Jahre Weltklasse-Innenverteidiger produzierte, ist der Inter-Spieler auf dieser Position aktuell das Aushängeschild.

Doch Bastoni hatte einen großen Anteil daran, dass Italien im Playoff-Finale an Bosnien-Herzegowina scheiterte und nicht zur WM fährt. Vor der Pause packte der Linksfuß eine Notbremse aus und flog vom Platz. In Unterzahl rettete sich Italien bis ins Elferschießen, das mit 1:4 verloren wurde.

Sandro Tonali (Italien)

Sandro Tonali (Italien)
Verein: Newcastle United
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Marktwert: 80 Millionen Euro

Bei der erfolgreichen EM 2021, als sich Italien den Titel holte, schaffte es der Achter nicht in den Kader. Drei Jahre später musste er bei der EURO in Deutschland zusehen, wegen eines Wettskandals wurde der heute 25-Jährige gesperrt.

Im Playoff-Finale gegen Bosnien-Herzegowina war er einer der besten Italiener und auch der einzige, der seinen Elfer verwandelte.

Christian Eriksen (Dänemark)

Christian Eriksen (Dänemark)
Verein: VfL Wolfsburg
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Marktwert: 3 Millionen Euro

Der Altstar verpasst mit "Danish Dynamite" erstmals seit 2014 eine Weltmeisterschaft. Für die Dänen zerbrach der WM-Traum erst im Playoff-Finale in Tschechien (3:5 nach Elferschießen).

Ob Eriksen noch bei der nächsten WM im Jahr 2030 am Start ist, darf bezweifelt werden. Der Wolfsburger wäre dann 38 Jahre alt.

Rasmus Højlund (Dänemark)

Rasmus Højlund (Dänemark)
Verein: SSC Napoli
Foto: ©GETTY

Marktwert: 50 Millionen Euro

Der Ex-Sturm-Star muss auf seine WM-Premiere weiterhin warten.

2022 hatte Højlund, der ein paar Monate zuvor für 21 Millionen Euro von Graz zu Atalanta gewechselt war, schon das Nachsehen.

Mika Biereth (Dänemark)

Mika Biereth (Dänemark)
Verein: AS Monaco
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Marktwert: 18 Millionen Euro

Ein weiterer ehemaliger Sturm-Stürmer, der bei der WM in Kanada, den USA und Mexiko nur zuschauen darf.

Der dänisch-englische Doppelstaatsbürger debütierte erst im März 2025 für die Nationalelf. Beim Playoff schaffte er es nicht in den Kader.

Khvicha Kvaratskhelia und Giorgi Mamardashvili (Georgien)

Khvicha Kvaratskhelia und Giorgi Mamardashvili (Georgien)
Vereine: Paris Saint-Germain (Kvaratskhelia), FC Liverpool (Mamardashvili)
Foto: ©GETTY

Marktwert: 90 Millionen Euro (Kvaratskhelia), 28 Millionen Euro (Mamardashvili)

Bei der vergangenen EURO sorgten die Georgier bei ihrer erstmaligen Teilnahme an einem Großereignis für Furore.

Die kleine Nation (3,8 Mio. Einwohner) kann in Nordamerika nicht für die nächste Sensation sorgen. Schon in der Gruppenphase der WM-Quali war Schluss, hinter Spanien und der Türkei wurde Georgien mit drei Punkten Dritter.

Mit einem Marktwert von 90 Millionen Euro ist Kvaratskhelia der zweitwertvollste Spieler, der bei der WM zusehen muss.

Fisnik Asllani (Kosovo)

Fisnik Asllani (Kosovo)
Verein: TSG Hoffenheim
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Marktwert: 30 Millionen Euro

Die Türkei war im Playoff-Finale eine Nummer zu groß für die Mannschaft von Franco Foda. Damit verpasst auch Ilzer-Schützling Asllani, der unter anderem auch auf dem Radar des FC Barcelona sein soll, die WM.

Der Kosovo, seit 2016 Teil der UEFA, bleibt damit noch ohne Teilnahme an einem Großereignis.

Robert Lewandowski (Polen)

Robert Lewandowski (Polen)
Verein: FC Barcelona
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Marktwert: 8 Millionen Euro

Der Topstar wird nicht auf größter Bühne Abschied von seiner Nationalteam-Karriere nehmen können. Nach den WM-Teilnahmen 2018 und 2022 scheitert Polen diesmal im Playoff überraschend in Schweden (2:3).

Somit bleibt Lewandowskis WM-Ausbeute (sieben Spiele, zwei Tore) ausbaufähig.

Dusan Vlahovic (Serbien)

Dusan Vlahovic (Serbien)
Verein: Juventus Turin
Foto: ©GETTY

Marktwert: 35 Millionen Euro

Serbien bleibt eine Wundertüte. Obwohl man zahlreiche Spieler aus europäischen Topligen in den eigenen Reihen hat, verpasst die Sportnation die erste WM seit 2014.

Der Juventus-Stürmer konnte seine durchwachsene Form auch in der Qualifikation nicht überwinden. Mitrovic war erneut der beste Torschütze von Serbien, das als Tabellendritter hinter England und Albanien in der Qualigruppe F ausschied. Nur ein Punkt fehlte auf Albanien.

Strahinja Pavlovic (Serbien)

Strahinja Pavlovic (Serbien)
Verein: AC Milan
Foto: ©GETTY

Marktwert: 35 Millionen Euro

Zu den drei WM-Spielen des Ex-"Bullen" kommen darum bis 2030 keine weiteren dazu. Der Innenverteidiger war schon 2022 Stammspieler der Serben. Beim AC Milan ist er seit dieser Saison voll angekommen und in der Innenverteidigung gesetzt.

Benjamin Sesko (Slowenien)

Benjamin Sesko (Slowenien)
Verein: Manchester United
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Marktwert: 65 Millionen Euro

Die EM-Teilnahme 2024 stellt eine Ausnahme für die Slowenen dar. Für das Team um den ManUnited-Stürmer bleibt die WM 2010 in Südafrika also die bisher letzte.

In der Qualifikation erreichte man mit vier Punkten nur Platz drei hinter der Schweiz und dem Kosovo. Das liegt auch daran, dass Topstar Sesko in seinen vier Spielen torlos blieb. Insgesamt traf Slowenien nur drei Mal in sechs Qualispielen.

Jan Oblak (Slowenien)

Jan Oblak (Slowenien)
Verein: Atletico Madrid
Foto: ©GETTY

Marktwert: 17 Millionen Euro

Damit ist auch klar, dass der Atletico-Goalie im besten Fall vier Jahre auf seine WM-Premiere warten muss.

2010 stand der heute 33-Jährige nicht im Kader. Da zurzeit kein Nachfolger in Sicht ist, dürfte Slowenien 2030 mit Oblak den nächsten Anlauf starten.

Dominik Szoboszlai und Milos Kerkez (Ungarn)

Dominik Szoboszlai und Milos Kerkez (Ungarn)
Verein: FC Liverpool
Foto: ©GETTY

Marktwert: 100 Millionen Euro (Szoboszlai), 40 Millionen Euro (Kerkez)

Selbst die beiden Liverpool-Stars konnten Ungarn nicht zur ersten WM in diesem Jahrtausend hieven.

In einer Gruppe mit Portugal, Irland und Armenien wurde die Truppe von Marco Rossi nur Dritter.

Das mag auch an der Unausgewogenheit des Kaders gelegen haben: Die Marktwerte von Szoboszlai (100 Mio. Euro) und Kerkez (45 Mio. Euro) machen über 70 Prozent des gesamten ungarischen Teams (204 Mio. Euro) aus.

Pierre-Emerick Aubameyang (Gabun)

Pierre-Emerick Aubameyang (Gabun)
Verein: Olympique Marseille
Foto: ©GETTY

Marktwert: 3 Millionen Euro

Für den Gabun-Rekordtorschützen war es wohl die letzte Chance auf die Teilnahme an einer Weltmeisterschaft.

Der mittlerweile 36-Jährige netzte in der Quali sieben Mal für das kleine Land (2,4 Millionen Einwohner). Im Quali-Halbfinale Afrikas musste sich Gabun erst nach Verlängerung gegen Nigeria (1:4) geschlagen geben.

Serhou Guirassy (Guinea)

Serhou Guirassy (Guinea)
Verein: Borussia Dortmund
Foto: ©GETTY

Marktwert: 40 Millionen Euro

Als aktuell bester Spieler des Landes konnte der BVB-Stürmer Guinea nicht zur Endrunde schießen. In Gruppe G der Quali wurde man hinter Algerien, Uganda und Mosambik Vierter.

Guirassy selbst verpasste die letzten Quali-Spiele angeschlagen, ein weiterer bekannter Name fehlte komplett ...

Bryan Mbeumo (Kamerun)

Bryan Mbeumo (Kamerun)
Verein: Manchester United
Foto: ©GETTY

Marktwert: 80 Millionen Euro

Nichts wurde es mit der fünften WM-Teilnahme des Kameruns in diesem Jahrtausend, was auch an den ständigen Unruhen im Verband lag. So wurden nach der verpassten WM-Quali von zwei verschiedenen Trainern zwei Kader nominiert.

Der 26-jährige ManUnited-Angreifer (im Sommer für 75 Mio. gewechselt) muss sich somit auf weitere WM-Einsätze gedulden. 2022 absolvierte er in Katar drei Spiele.

Mamadou Sangare (Mali)

Mamadou Sangare (Mali)
Verein: RC Lens
Foto: ©GEPA

Marktwert: 30 Millionen Euro

Seit Ende März ist der Ex-Rapidler Malis wertvollster Spieler. Für sein Land spielt der Lens-Profi aber erst seit März 2025 in der WM-Quali, obwohl diese schon 2023 gestartet war.

Mit Sangare, der teilweise sogar am Flügel auflief, erreichte Mali aber nur den dritten Platz hinter Madagaskar und Ghana.

Ademola Lookman (Nigeria)

Ademola Lookman (Nigeria)
Verein: Atletico Madrid
Foto: ©GEPA

Marktwert: 40 Millionen Euro

Zum zweiten Mal in Folge dürfen die "Super Eagles" bei einer WM nur zuschauen.

Als Quali-Gruppenzweiter hinter Südafrika drang die Mannschaft um den Atletico-Star Lookman bis ins Afrika-Playoff-Finale vor, scheiterte am späteren Qualifikanten DR Kongo.

Victor Osimhen

Victor Osimhen
Verein: Galatasaray
Foto: ©GETTY

Marktwert: 75 Millionen Euro

Somit muss nicht nur Lookman, sondern auch Osimhen weiter auf die ersten WM-Minuten warten.

Der Galatasaray-Star stand zwar bei der letzten Endrunde, für die sich Nigeria qualifizierte, im Kader. Doch aufgrund einer Schulterverletzung kam er 2018 in Russland nicht zum Einsatz.

Keylor Navas (Costa Rica)

Keylor Navas (Costa Rica)
Verein: UNAM Pumas
Foto: ©GETTY

Marktwert: 0,8 Millionen Euro

Ja, der spielt tatsächlich noch. Vor zwölf Jahren ging Navas' Stern in Brasilien so richtig auf. Dank des überragenden Keepers spielte Costa Rica drei der fünf WM-Spiele zu Null, kassierte insgesamt nur zwei Tore und erreichte sogar das Viertelfinale.

Nach der WM 2014 wechselte Navas zu Real Madrid und schaffte es mit seiner Nation auch zu den kommenden zwei Endrunden nach Russland und Katar. Zum ersten Mal seit 2014 verpasst Costa Rica heuer eine Weltmeisterschaft, in der CONCACAF-Quali landete man hinter Haiti und Honduras auf Rang drei in Gruppe 3.

Alexis Sanchez (Chile)

Alexis Sanchez (Chile)
Verein: FC Sevilla
Foto: ©GETTY

Marktwert: 1,4 Millionen Euro

Zweifacher Copa-America-Sieger, italienischer und spanischer Meister. Der Chilene war einer der prägenden Spieler in den 2010er-Jahren.

Als absoluter Unterschiedsspieler führte Sanchez Chile zu zwei Weltmeisterschaften (2010, 2014), doch seitdem kam wenig nach. Das zeigt auch die Südamerika-Quali für die WM, welche Chile als Zehnter beendete.

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