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So reagiert der ÖFB auf die Klage-Drohungen

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Nachdem der ÖFB am Mittwoch bekanntgab, aufgrund der Zwangspause wegen der Coronavirus-Pandemie die aktuelle Saison der Amateurligen vorzeitig abzubrechen, erntete das ÖFB-Präsidium zwar größtenteils Verständnis (Vienna steht hinter dem Liga-Abbruch).

Einige Funktionäre reagierten allerdings auch sehr verärgert und drohten mit möglichen Klagen gegen die Entscheidung.

ÖFB-Generalsekretär Thomas Hollerer äußerte sich nun bei 90minuten.at folgendermaßen zu den ausgesprochenen Klage-Drohungen: "Wir haben die derzeitige Lage nicht verschuldet, sondern versuchen alles, um diese gemäß den Bestimmungen bestmöglich zu lösen. Wir sind der Meinung, dass die getroffenen Entscheidungen rechtlich geboten waren."

Weiters meint der Jurist: "Da wir objektiv und transparent vorgehen möchten, haben wir das entsprechende Rechtsgutachten veröffentlicht. Wenn jemand der Ansicht ist, dass wir rechtswidrig gehandelt haben, steht es ihm selbstverständlich frei, entsprechende Schritte zu unternehmen."

Der  ÖFB müsse - unter Beachtung der behördlichen Vorgaben - die Gesamtheit aller 2.150 Vereine in Österreich berücksichtigen und vertreten.

"Es ist verständlich, dass es hier Härtefälle gibt und nicht alle Interessen auf einen Nenner gebracht werden können. Diese Situation gibt es aber derzeit nicht nur im Fußball. Umso wichtiger ist es, dass es auch für den Sport rasch die zugesagten Hilfen geben wird", erläutert Hollerer im Gespräch mit 90minuten.at.

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