Große Trauer: Alexander Manninger ist tot
Der ehemalige Torhüter verunglückte am Donnerstag bei einem Autounfall.
Der österreichische Fußball trauert um Alexander Manninger.
Am Donnerstag verunglückte der ehemalige ÖFB-Torhüter bei einem Autounfall mit der Salzburger Lokalbahn. Manninger wurde 48 Jahre alt.
Laut Polizei wurde der Pkw des Salzburgers um 8.20 Uhr beim Überqueren der Eisenbahnkreuzung in Nußdorf am Haunsberg (Flachgau) vom Triebwagen erfasst und mitgeschleift. Ersthelfer befreiten den Ex-Goalie, der allein unterwegs war, aus dem Wrack. Die Wiederbelebungsmaßnahmen waren erfolglos. Der Lokführer blieb unverletzt. Die Unfallursache wird noch erhoben.
"Leistungen werden unvergessen bleiben"
"Alexander Manninger war auf und neben dem Platz ein herausragender Botschafter des österreichischen Fußballs. Mit seiner internationalen Karriere hat er Maßstäbe gesetzt und viele junge Torhüter inspiriert und geprägt. Seine Professionalität, seine Ruhe und seine Verlässlichkeit haben ihn zu einem wichtigen Bestandteil seiner Mannschaften und auch des Nationalteams gemacht", sagt ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel.
Der ÖFB-Funktionär weiter: "Seine Leistungen verdienen höchsten Respekt und werden unvergessen bleiben. In dieser schweren Zeit sind unsere Gedanken bei seiner Familie und seinen Angehörigen."
Insgesamt stand der Goalie 33 Mal im Tor des österreichischen Nationalteams. Bei der Heim-Europameisterschaft war er die Nummer zwei im ÖFB-Tor hinter Jürgen Macho.
Während seiner 24 Jahre langen Karriere spielte er für u.a. den FC Arsenal, Juventus Turin, den GAK und Red Bull Salzburg. Auch beim FC Liverpool stand er am Ende seiner Profikarriere unter Vertrag.