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Fußball-Österreich trauert um ÖFB-Legende Hans Buzek

Der WM-Teilnehmer und 42-fache Nationalspieler verstarb im Alter von 88 Jahren.

Fußball-Österreich trauert um ÖFB-Legende Hans Buzek Foto: © GEPA/IMAGO

Inmitten der WM-Euphorie erreicht den heimischen Fußball eine traurige Nachricht: ÖFB-Legende Hans Buzek schied 88-jährig aus dem Leben.

Rasanter Aufstieg in jungen Jahren

Der 1938 im, aufgrund des Anschlusses, bereits "deutschen" Wien geborene Buzek war seinerzeit das, was man heute als "Supertalent" bezeichnen würde.

Er begann mit zehn Jahren bei der Vienna mit dem Fußballspielen. Mit nur 16 Jahren feierte er sein Debüt für die erste Mannschaft und erzielte sogleich sein erstes Tor. Was folgte, war ein rasanter Aufstieg.

Nur etwas mehr als vier Monate später debütierte Buzek im Nationalteam - und war damit bis zum Debüt von David Alaba 2009 mehr als ein halbes Jahrhundert lang jüngster ÖFB-Teamspieler. In der Saison 1955/56 wurde der blutjunge Stürmer mit 33 Treffern Torschützenkönig der damaligen Staatsliga.

Legendäres Duell mit Ikone Yashin

Im Jahr 1958 gehörte Buzek der WM-Auswahl des ÖFB an, die allerdings nach der Vorrunde die Segel streichen musste.

Unvergessen bleibt dabei eine Szene aus dem Spiel gegen die Sowjetunion: Beim Stand von 0:1 bekam Österreich einen Elfmeter zugesprochen. Weil die arrivierten Spieler um Gerhard Hanappi und Alfred Körner allesamt zögerten, musste Buzek gegen Star-Goalie Lew Yashin antreten - und vergab. Österreich unterlag schließlich 0:2.

Beeindruckende Zahlen

Bei "seiner" Vienna spielte Buzek bis 1963 und erzielte in 163 Spielen satte 138 Tore. Danach zog es ihn zur Wiener Austria, wo er in 110 Einsätzen 59 Mal traf. In der Spielzeit 1965/66 wurde er mit 17 Treffern nochmals Torschützenkönig.

In seiner Karriere feierte der 42-fache ÖFB-Teamspieler (neun Tore) zwei Meistertitel (Vienna, 1955; Austria, 1963) sowie zwei Cup-Siege mit den Violetten (1963 und 1967).

Nach seinem Karriereende widmete sich Buzek ganz seinem Goldschmied-Geschäft in Baden, welches er bereits 1963 eröffnete und das er bis zu seiner Pensionierung 1992 führte.

Buzek versuchte sich auch als Trainer beim Badener AC (1973 bis 1977) und war Sportdirektor bei der Vienna.

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