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Warum Stefan Posch für das ÖFB-Team so wichtig ist

Der Steirer verpasst wegen eines Kieferbruchs vielleicht das Argentinien-Spiel. Warum das weh tut und wer die Alternativen sind.

Warum Stefan Posch für das ÖFB-Team so wichtig ist Foto: © GEPA

Stefan Posch hat seit dem Amtsantritt von Ralf Rangnick nur acht Länderspiele verpasst.

Drei davon in den ersten vier Spielen der Ära des Deutschen, als er nicht eingesetzt wurde bzw. nicht im Kader stand.

Immer im Einsatz, wenn verfügbar

Danach hat er sich zu einem fixen Bestandteil des ÖFB-Teams entwickelt.

Seit September 2022 verpasste er nur fünf Spiele – eines gesperrt, vier verletzt –, war sonst jedes Mal im Einsatz.

Seine Qualitäten

Rangnick-Assistent Stefan Oesen erklärt: "Alleine der Umstand, dass wir einen der besten rechten Verteidiger der Welt (Anm.: Konrad Laimer) im Team haben, und trotzdem Posch auf dieser Position spielt, sagt alles über seine Stärke. Wir wollen ihn unbedingt am Feld haben."

Der 41-Jährige weiter: "Er schafft es immer, eine extreme Nähe zum Gegner herzustellen. Das ist für das ganze Spiel gegen den Ball wichtig, weil dadurch seine Mitspieler eine extrem offensive Position im Verteidigen einnehmen können."

Sobald er im Duell ist, ist er einer der stabilsten Verteidiger, die wir haben.

Stefan Oesen

"Sobald er im Duell ist, ist er einer der stabilsten Verteidiger, die wir haben. Sobald er Kontakt hat, gewinnt er Bälle", schwärmt der Co-Trainer über die Zweikampfstärke des Steirers.

Kieferbruch in einem "überragenden Spiel"

Der 53-fache Internationale sei beim 3:1-Sieg gegen Jordanien zum WM-Auftakt "überragend" gewesen. LAOLA1 benotete ihn mit einem 2er. Hier nachlesen >>>

In der zweiten Hälfte hat der 29-Jährige bei einem Zusammenstoß mit einem Gegenspieler einen Kieferbruch erlitten. Eine Spezialschiene macht weitere Einsätze zwar möglich, ob sich das Duell mit Argentinien ausgeht, ist aber offen.

Das sind die Alternativen

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Rückt Laimer wieder in die Abwehr?
Foto: ©IMAGO / STEINSIEK.CH

Alternativen gibt es einige. Laimer wäre der logische Kandidat, könnte aber im Mittelfeld gebraucht werden.

Phillipp Mwene ist eigentlich Rechtsfuß, könnte also die Seite wechseln. Patrick Wimmer hat in den zwei Spielen gegen Serbien im Nations-League-Playoff als Rechtsverteidiger tadellose Leistungen gebracht.

Nicolas Seiwald und Dejan Ljubicic sind theoretische, aber äußerst unwahrscheinliche Varianten.

Das können die Alternativen alle nicht

Eine Qualität haben all diese Alternativen im Vergleich zu Posch nicht: Kopfballstärke bei Standards in der Offensive wie Defensive.

Oesen sagt: "So viele ausgewiesene Kopfballspieler, die in ihren Vereinen Tore gemacht haben, haben wir nicht."

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