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Österreichs U19-Frauen feiern Auftaktsieg bei EM gegen Island

Die Österreicherinnen können sich nach zwei Toren in der ersten und einem in der zweiten Halbzeit gegen die körperbetont spielenden Isländerinnen durchsetzen. Nun wartet die Schweiz.

Österreichs U19-Frauen feiern Auftaktsieg bei EM gegen Island Foto: © GEPA

Österreichs Frauen-U19-Team startet in Gruppe B bei der EM in Bosnien-Herzegowina mit einem 3:0-Auftaktsieg gegen die Gleichaltrigen aus Island.

Bei großer Hitze tasten sich beide Teams langsam heran. Island setzt auf ein körperbetontes Spiel und hat vorerst etwas mehr vom Spiel, gefährlich wird es jedoch erstmal nicht.

Österreich geht nach rund 30 Minuten in Führung

Die Österreicherinnen kommen nach einer kurzen Trinkpause besser ins Duell und jubeln wenig später nach einer schönen Kombination über das erste Tor. Lueger schiebt von links flach ein (28.) .

Eine bittere Pille müssen die ÖFB-Frauen wenig später schlucken. Osl bleibt im Rasen hängen und greift sich ans Knie. Sie versucht es noch einmal, muss aber in der Folge ausgetauscht werden.

Ähnlich geht es den Gegnerinnen kurz vor der Pause. Kristjansdottir verletzt sich an der Hand, auch bei ihr sieht es nicht gut aus.

Tor kurz vor der Pause

In der Nachspielzeit der ersten Hälfte schlagen die Österreicherinnen dann noch einmal zu. Keckeis bringt eine Flanke zur Mitte, wo Leidler per Kopf verwertet (45+2.). Somit geht es mit 2:0 in die Kabine.

Die Isländerinnen sind in der Offensive zu Beginn der zweiten Hälfte deutlich auffälliger, aber auch Österreich kommt zu Möglichkeiten, unter anderem durch Lueger in der 49. Minute.

Diese wird wenige Minuten später vor dem Strafraum zu Fall gebracht (55.). Aus der aussichtsreichen Freistoßposition können die ÖFB-Frauen jedoch kein Tor erzielen, Keckeis verfehlt den Kasten im Nachschuss ebenfalls nur knapp.

In der 66. Minute kommt Grabovac gefährlich vor das Tor. Nach einer technisch guten Einzelaktion kann die isländische Torfrau den Ball noch knapp abwehren, im Endeffekt entschärft die Latte.

Spätes Tor zum Endstand

Die rot-weiß-roten-Spielerinnen drücken auf das dritte Tor, ehe auch die Gegnerinnen gegen Ende noch einmal zu Chancen kommen.

Den Schlusspunkt setzt jedoch die eingewechselte Krassnig. Sie verwertet zum 3:0-Endstand (90+3.).

In einer starken Gruppe geht es für das Team am Mittwoch gegen die Schweizerinnen weiter, ehe am Samstag ein Duell mit Spanien folgt.

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