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ÖFB-Neustart unter Söndergaard? "Tut uns gut"

Ein neuer Trainer soll vor zwei wichtigen WM-Quali-Spielen neuen Schwung bringen. Laura Wienroither, die kurzfristig absagen musste, gibt eine erste Einschätzung gegenüber LAOLA1 ab:

ÖFB-Neustart unter Söndergaard? "Tut uns gut" Foto: © GEPA

Die nächste Bewährungsprobe für das ÖFB-Frauen-Nationalteam steht an!

Mit dabei ist Neo-Trainer Lars Söndergaard. Er soll die Frauen, die sich zuletzt in der WM-Qualifikation schwer taten und mit lediglich einem Punkt nach vier Spielen das Tabellenschlusslicht in Gruppe A4 bilden, zu alter Stärke führen.

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Nicht mit dabei ist Manchester-City-Spielerin Laura Wienroither, sie musste angeschlagen kurzfristig absagen. Zuvor hat sie im LAOLA1-Interview über die aktuelle Lage des Nationalteams, den neuen Trainer und ihre Zeit in England gesprochen.

Söndergaard bringt "extrem viel Erfahrung"

Auch sie hatte bereits ein erstes Gespräch mit Söndergaard. "Mein erster Eindruck war sehr positiv. Er hat extrem viel Erfahrung, er ist menschlich sehr korrekt, sehr offen und sehr ehrlich. Er weiß genau, wie er Fußball spielen will und wie er das Beste aus einer Mannschaft herausholen kann", gibt die Oberösterreicherin zu verstehen.

Das Team hatte nach vielen Verletzungen einen großen Umbruch, dann sei der Wurm drinnen gewesen. Man konnte sich aus einer "schwierigen Situation" nicht befreien. Lediglich gegen Deutschland holte man zuletzt einen Punkt. Nun sei man jedoch bereit für einen Neustart, um zu alter Stärke zu finden.

Auch der Trainer soll sein Nötigstes dazu beitragen.

"Im Fußball ist es oft so, dass den Reiz oftmals nur der Trainer setzen kann oder es am einfachsten ist, wenn ihn der Trainer setzen kann, weil dann jeder mitzieht. Das wird auch bei uns der Punkt sein, deswegen glaube ich, dass es uns sehr gut tut", meint die Teamspielerin über die aktuelle Situation.

"Neustart" beginnt mit richtungsweisenden Spielen

Auf dem Weg zum großen Ziel, der WM nächsten Sommer in Brasilien, stehen noch zwei Gruppenspiele an, bei denen man aufzeigen will. Mit Slowenien (5. Juni) und Norwegen (9. Juni) trifft man auf bekannte Gegner, gegen die man im vergangenen Duell knapp als Verlierer vom Platz gehen musste.

Wichtig sei es nun, sich gut vorzubereiten: "Man hat im Hinspiel gesehen, dass man mit Norwegen mithalten kann. Es ist für uns wichtig, dass wir unsere Leistung, unser Potenzial ausschöpfen und dann glaube ich schon, dass wir ein gutes Spiel machen und auch was mitnehmen können", analysiert Wienroither vor dem Spiel, welches in Oslo stattfindet.

Zuvor müsse man zuhause gegen Slowenien auf jeden Fall gewinnen.

Es sei außerdem wichtig, bei den Spielen Selbstvertrauen und eine bestmögliche Ausgangssituation zu holen. "Es gibt kein Wenn und Aber, sondern die Duelle müssen wir gewinnen, wenn wir nach Brasilien wollen, und das wollen alle", sagt die englische Doublesiegerin.

Zuschauer als wichtige Stütze im neuen Stadion

Gespielt wird gegen Slowenien erstmals am Wiener Sport-Club Platz in Hernals. Die eigenen Fans sollen im richtungsweisenden Duell zusätzlich anspornen. "Es ist immer etwas Besonderes", wenn man Heimvorteil hätte, gerade in einer schwierigen Phase im Spiel könne das einen Unterschied machen.

Lediglich der Gewinner der Gruppen in Liga A erhält ein direktes Ticket für die Weltmeisterschaft in Brasilien. Alle weiteren Startplätze werden in zwei Playoff-Runden im Oktober und November/Dezember vergeben.

Für Österreich wäre eine Teilnahme historisch. "Wir waren die letzten Jahre oft schon sehr knapp dran, aber es hat uns dann doch immer ein bisschen die letzte Konsequenz gefehlt. Für Österreich wäre es riesengroß, wenn wir uns für die WM qualifizieren", sagt Wienroither.

Sie ergänzt abschließend: "Es steckt extrem viel Potenzial in der Mannschaft und ich glaube, dass unsere Mannschaft definitiv fähig oder würdig ist, bei einer WM dabei zu sein."

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