"Es ist anders gewesen, als ich es geplant gehabt hätte"
"Es ist anders gewesen, als ich es geplant gehabt hätte, aber es geht immer Fußball immer schnell. Ich hätte aber nicht geglaubt, dass es so schnell geht", sagt der 25-Jährige.
Innerhalb von drei Tagen sei mit seinem neuen Klub alles geklärt gewesen.
Darum Hoffenheim
Warum die Wahl auf den Klub aus Sinsheim gefallen ist, erklärt er so: "Ich kenne die Liga, den Trainer und kann endlich international spielen – das passt."
Er habe "die letzten Jahre schon gesagt, dass es für mich wichtig ist, jetzt dann irgendwann mal international zu spielen", betont der 30-fache ÖFB-Teamspieler. Und Hoffenheim habe sich im letzten Jahr eben "konstant und gut entwickelt".
Eine Vergangenheit mit Ilzer
Und da ist natürlich auch noch Christian Ilzer. Der Steirer beförderte Wimmer im Dezember 2019 zu den Austria-Profis, setzte ihn im Frühjahr 2020 dann regelmäßig, wenngleich meistens als Joker ein.
19 Pflichtspiele hat Wimmer unter Ilzer bestritten. Er erinnert sich: "Es war schon sehr cool, als wir bei der Austria zusammengearbeitet haben. Das Verhältnis war damals schon sehr gut, ich bin froh, wieder unter ihm spielen zu können.“"
"Er hat sich über die Jahre sehr weiterentwickelt, ich habe mich weiterentwickelt – jetzt sind wir ein paar Etagen drüber als bei der Austria und werden international angreifen", so der Allrounder weiter.
Diskussionen über die Position
Apropos Allrounder. Auf welcher Position sieht ihn sein neuer, alter Coach eigentlich?
"Es ist immer schön, wenn man ein bisschen normal reden kann"
Wimmer lacht: "Im Telefonat ist es gefühlt eine halbe Stunde lang nur um die Position gegangen. Er hat gesagt, dass ich eigentlich alles spielen kann – außer Innenverteidiger und Tormann, aber vielleicht setzt er mich da auch mal ein."
Abgesehen vom Coach trifft er bei seinem neuen Klub freilich auf etliche weitere Landsmänner. Ilzers Trainerteam kennt er aus gemeinsamen Austria-Zeiten, Andi Schicker ist auch kein Unbekannter und dann wäre da noch ÖFB-Teamkollege Alexander Prass.
"Es ist immer schön, wenn man ein bisschen normal reden kann", grinst Wimmer.