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Wimmers Transferplan wurde über den Haufen geworfen

Eigentlich wollte Patrick Wimmer vor der WM nichts von einem Wechsel wissen. Doch dann kam alles anders. Er erklärt, warum:

Wimmers Transferplan wurde über den Haufen geworfen Foto: © GEPA

Am 27. Mai erklärte Patrick Wimmer gegenüber LAOLA1 auf seinen Berater bezogen noch: "Über Transfers oder einen Verbleib in Wolfsburg will ich während der WM nichts wissen. Da gibt es ein Verbot, damit braucht er mir nicht kommen."

Eine Woche später unterzeichnete er einen Vertrag bis Sommer 2031 bei der TSG Hoffenheim.

Ein Fenster von zwei Wochen

"Die Ausstiegsklausel war nur für zwei Wochen gültig, dadurch hat das alles seinen Lauf genommen", berichtet der Niederösterreicher.

Zehn Millionen Euro Ablöse musste Hoffenheim an Absteiger VfL Wolfsburg überweisen.

"Es ist anders gewesen, als ich es geplant gehabt hätte"

"Es ist anders gewesen, als ich es geplant gehabt hätte, aber es geht immer Fußball immer schnell. Ich hätte aber nicht geglaubt, dass es so schnell geht", sagt der 25-Jährige.

Innerhalb von drei Tagen sei mit seinem neuen Klub alles geklärt gewesen.

Darum Hoffenheim

Warum die Wahl auf den Klub aus Sinsheim gefallen ist, erklärt er so: "Ich kenne die Liga, den Trainer und kann endlich international spielen – das passt."

Er habe "die letzten Jahre schon gesagt, dass es für mich wichtig ist, jetzt dann irgendwann mal international zu spielen", betont der 30-fache ÖFB-Teamspieler. Und Hoffenheim habe sich im letzten Jahr eben "konstant und gut entwickelt".

Eine Vergangenheit mit Ilzer

Eine Vergangenheit mit Ilzer
Gemeinsam am Verteilerkreis
Foto: ©GEPA

Und da ist natürlich auch noch Christian Ilzer. Der Steirer beförderte Wimmer im Dezember 2019 zu den Austria-Profis, setzte ihn im Frühjahr 2020 dann regelmäßig, wenngleich meistens als Joker ein.

19 Pflichtspiele hat Wimmer unter Ilzer bestritten. Er erinnert sich: "Es war schon sehr cool, als wir bei der Austria zusammengearbeitet haben. Das Verhältnis war damals schon sehr gut, ich bin froh, wieder unter ihm spielen zu können.“"

"Er hat sich über die Jahre sehr weiterentwickelt, ich habe mich weiterentwickelt – jetzt sind wir ein paar Etagen drüber als bei der Austria und werden international angreifen", so der Allrounder weiter.

Diskussionen über die Position

Apropos Allrounder. Auf welcher Position sieht ihn sein neuer, alter Coach eigentlich?

"Es ist immer schön, wenn man ein bisschen normal reden kann"

Wimmer lacht: "Im Telefonat ist es gefühlt eine halbe Stunde lang nur um die Position gegangen. Er hat gesagt, dass ich eigentlich alles spielen kann – außer Innenverteidiger und Tormann, aber vielleicht setzt er mich da auch mal ein."

Abgesehen vom Coach trifft er bei seinem neuen Klub freilich auf etliche weitere Landsmänner. Ilzers Trainerteam kennt er aus gemeinsamen Austria-Zeiten, Andi Schicker ist auch kein Unbekannter und dann wäre da noch ÖFB-Teamkollege Alexander Prass.

"Es ist immer schön, wenn man ein bisschen normal reden kann", grinst Wimmer.

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