"Es war einer der schönsten Momente in meinem Leben"
Svoboda wiederum war mit seiner Frau im Urlaub in der Türkei, als ihn die frohe Kunde ereilte.
"Es war einer der schönsten Momente in meinem Leben. Bei so einem Event mit so einer geilen Mannschaft dabei sein zu dürfen, ist etwas Großes", sagt der Wiener.
Für beide ist es eine Belohnung für ihre Saisonen.
Belohnung für den Capitano
Svoboda jubelte mit Venezia bereits zum dritten Mal über den Aufstieg in die Serie A. Diesmal sogar als Kapitän.
"Ich strebe es immer an, Verantwortung zu übernehmen, will vorangehen. Ich habe immer das Ziel gehabt, dort Kapitän zu werden. Das ist eine riesengroße Ehre und erfüllt mich mit Stolz", sagt der 27-Jährige.
Transfer im Sommer?
Erst im März hat er seinen Vertrag bis 2029 verlängert, nichtsdestoweniger haben zuletzt Klubs aus Deutschland und England angeklopft.
"Ich habe die WM im Kopf. Danach geht es zurück nach Venedig. Ob etwas Besseres kommt, wird man dann sehen", will er sich damit gar nicht beschäftigen.
Affengrubers starke Saison
Den Aufstieg in die Erstklassigkeit hat Affengruber schon in der Vorsaison erledigt, spielte nun mit Elche in LaLiga gegen den Abstieg – mit Erfolg.
"Mein Schritt war außergewöhnlich, aber absolut der richtige, er hat mich hierher gebracht"
Der "Guardian" wählte den Innenverteidiger sogar ins Team der Saison. Dabei wurde der 25-Jährige vor zwei Jahren noch belächelt, als er nach seinem Abgang vom SK Sturm in der zweiten spanischen Liga anheuerte.
"Mein Schritt war außergewöhnlich, aber absolut der richtige, er hat mich hierher gebracht. Darauf bin ich schon ein bisschen stolz", sagt der Niederösterreicher.
Transfer? Fokus auf die WM
Auch um ihn ranken sich jede Menge Transfergerüchte, einige Top-Klubs sollen ihn auf dem Zettel haben.
"Ich bin da, um mich auf die WM zu fokussieren. Was danach vielleicht passiert, ist gar nicht in meinem Kopf", so Affengruber.
Arbeiten für den Moment
Das Olympische Motto "Dabei sein, ist alles", gilt für das Duo trotz ihrer eher überschaubaren Einsatzaussichten freilich nicht.
"Im Vordergrund steht immer die Mannschaft. Aber sicher freuen wir uns, wenn es mal so weit ist, dass man Minuten bekommt. Wir arbeiten täglich dafür, um für den Moment bereit zu sein", sagt Svoboda.
Affengruber ergänzt: "Ganz oben auf der Liste steht, dass man der Mannschaft hilft. Ich werde im Training immer alles geben und so meinen Teil beitragen. Und bereit sein, wenn man gebraucht wird."