Löw verärgert: "So haben wir keine großen Chancen"

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DFB-Teamchef Joachim Löw ist nach der 1:2-Niederlage Deutschlands in Österreich verärgert.

Im Hinblick auf die WM, in die seine Elf als Titelverteidiger startet, meint der 58-Jährige im "ZDF": "Wenn wir so spielen, haben wir keine sehr großen Chancen. Das Spielfeld war offen, wir hatten viele Ballverluste. Es gibt eine ganze Menge aufzuarbeiten. Aber wir lassen uns nicht verrückt machen, hatten auch vor anderen Turnieren schon solche Testspiele. Insgesamt müssen wir einige Dinge in den nächsten 14 Tagen sehr verbessern."

Die Niederlage würde ihn ärgern, weil seine Mannschaft vieles nicht wie besprochen umgesetzt habe: "In der ersten Halbzeit haben wir es noch ordentlich gemacht, aber dann sind wir immer mehr in so ein Fahrwasser reingekommen, wo das Spiel nicht mehr lief. Wir hatten viele Ballverluste, viele Möglichkeiten, wo wir nicht zum Abschluss kommen. Von daher war vieles heute eigentlich schlecht."

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(Text wird unter dem Video fortgesetzt)

Löw: "Selten so eine eigenverschuldete Niederlage erlebt"

Löw moniert, dass seine Mannschaft vor allem in den ersten 15 bis 20 Minuten nach der Pause viele Ballverluste gehabt hätte, die man so von seinem Team nicht gewohnt sei:

"In der Phase waren wir sehr fahrlässig. Wir haben dann nicht mehr zu unserem Spiel gefunden. Es war enttäuschend, wie wir aufgetreten sind. Es gab einiges zu bemängeln an unserem Spiel. Das Spiel gibt einiges her zum Aufarbeiten. Wir haben noch zwei Wochen, dann wird die Mannschaft um einiges weiter sein."

Bei der Pressekonferenz legte der frühere Coach des FC Tirol und von Austria Wien noch einmal nach: "Es war so enttäuschend, wie wir heute aufgetreten sind. Ich habe selten so eine eigenverschuldete Niederlage erlebt. Von den Feldspielern hat sich heute niemand besonders aufgedrängt. Alle waren von den Leistungen, die sie bringen können, weit entfernt."


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