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Konrad Laimer, der Flexible

Position? Zukunft? Der Bayern-Profi geht es vor der WM sehr entspannt an.

Konrad Laimer, der Flexible Foto: © IMAGO / STEINSIEK.CH

"Ich habe mir gedacht: Wie deppat kann man sein?", erzählt Konrad Laimer.

Als er nach seinem Handspiel im letzten WM-Test gegen Tunesien mit Rot vom Platz musste, befürchtete der 29-Jährige noch, sich damit eine Sperre für den Turnierstart gegen Jordanien eingehandelt zu haben.

Inzwischen weiß er längst, dass dem nicht so ist.

Auch 97 Spiele wären kein Problem gewesen

Die Partie gegen Tunesien war das 55. Pflichtspiel in dieser Saison, das der Salzburger bestritten hat. Damit stand er öfter am Rasen als jeder andere seiner ÖFB-Kollegen. Hier die Stats aller Spieler >>>

Steckt die Saison noch in den Knochen? Laimer winkt ab: "Das ist komplett vergessen. Die Vorfreude ist so groß. Ich hätte 97 Spiele machen können und würde mich jetzt frisch fühlen."

"Wir wollen der ganzen Welt zeigen, wie gut so ein kleines Land wie Österreich Fußball spielen kann"

Die WM 2026 mit Österreich. Das ist eine große Sache für alle Beteiligten. Und sie soll noch größer werden.

"Wir wollen der ganzen Welt zeigen, wie gut so ein kleines Land wie Österreich Fußball spielen kann", sagt Laimer.

Die Positions-Frage

Dass der 29-Jährige seinen Beitrag leisten will und wird, steht eigentlich außer Frage. Wo das sein wird, ist hingegen offen. Laimer ist ein flexibler Spieler.

Zuletzt etablierte sich der Bayern-Profi – wie auch bei seinem Arbeitgeber – auf der Position des Außenverteidigers. Mal links, mal rechts.

Laimer lacht: "Ich erwarte mittlerweile gar keine Position mehr. Das kann sich immer schnell drehen."

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Kein bunter Vogel
Foto: ©IMAGO / MIS

Präferenzen hat er sowieso keine: "Es ist mir sowas von egal, ob es rechts oder links hinten ist, ob es rechts oder links vorne ist. Ich habe diese Positionen in der Nationalmannschaft schon alle gespielt. Und ich glaube, ich kann der Mannschaft auf jeder dieser Positionen etwas geben."

Nachsatz: "Dort, wo mich Mannschaft und Trainer brauchen, mache ich meinen Job."

Der authentische Teamplayer

Sätze wie diese mögen oft wie leere Worthülsen daherkommen, um das große Ego zu kaschieren. In Laimers Fall ist das aber vielmehr authentisch.

"Ich bin als Typ einfach so – ich stelle mich immer in den Dienst der Mannschaft", versichert er, "ich will Spiele gewinnen, mir war es immer schon wurscht, ob ich dann der bin, der das Tor macht. Das Wichtigste ist für mich, als Mannschaft maximalen Erfolg zu haben."

"Wenn etwas kommt, das passt, kann es sein, dass es vor der WM noch ist."

Und dann spielt er eben einfach dort, wo ein Trainer von ihm erwartet, das Maximum beitragen zu können. "Ich habe da keine Anpassungsschwierigkeiten", sagt er.

Konrad Laimer, der Flexible. Das war immer schon so: "Das war immer schon eine große Stärke. Egal, wo ich hingekommen bin, wo etwas neu war, ich konnte mich immer schnell anpassen. Ich konnte mich immer schnell an diverse Strapazen adaptieren, das ist mir immer leicht gefallen."

Die Zukunft

Ob er sich schon bald an eine neue Stadt, an einen neuen Klub anpassen muss? Das Trara rund um eine potenzielle Vertragsverlängerung beim FC Bayern ist bis ins Detail dokumentiert.

Im Sommer 2027 läuft das Arbeitspapier aus.

Laimer sagt dazu: "Im Fußball kann es manchmal schnell gehen. Wenn etwas kommt, das passt, kann es sein, dass es vor der WM noch ist. Wenn nicht, bin ich auch entspannt. Mein voller Fokus liegt auf dem Hier und Jetzt."

Auch da ist er flexibel.

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