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Herzog und Janko: Fitness war das Hauptproblem bei der WM

Im Podcast "HERZERL mit JANKO" wird die Leistung des ÖFB-Teams über die gesamte Weltmeisterschaft analysiert. Erneut wird die Fitness angesprochen.

Herzog und Janko: Fitness war das Hauptproblem bei der WM Foto: © IMAGO / AFLOSPORT

Die Aufarbeitung der ersten FIFA-Weltmeisterschaft mit österreichischer Beteiligung seit 28 Jahren nimmt Fahrt auf.

Nach dem Aus im Sechzehntelfinale gegen Spanien wurde verdeutlich, was dem ÖFB-Team alles zur absoluten Weltklasse fehlt. Obwohl ein Weiterkommen gegen den amtierenden Europameister als äußert unwahrscheinlich galt, macht sich dennoch eine gewisse Ernüchterung breit.

WM-Fazit: Am Ende bleibt der Durchschnitt>>>

Viele Spieler des ÖFB-Teams hatten Saisonen mit Verletzungen und unregelmäßigen Spielzeiten. Die daraus entstehenden Probleme benennt auch Ex-Rekordnationalspieler Andreas Herzog in seinem Podcast mit Marc Janko>>>.

"Wenn du schon vorher weißt, du hast drei, vier Spieler, die nicht 90 Minuten bei einer WM gehen können, ist es für einen Trainer, wenn du für die zweite Hälfte tauschen musst, limitierend."

Eine Folge daraus ist, dass das hohe Pressing, wofür die Nationalelf lange bekannt war, nicht mehr in der hohen Intensität wie früher durchgeführt werden konnte.

"Wie einfach ist denn Fußball?"

Herzog schwärmt von Klasse der Spanier. Neben den Dribbel-Spezialisten ist auch die Raumaufteilung eine große Stärke der "Furia Roja", im Verhältnis dazu werden bei Mannschaften wie Österreich die Probleme offenbart.

"Dann siehst du unsere Mannschaft oder eine bisschen schwächere, die diese Raumaufteilung nicht so beherrscht - dann siehst du wie schwierig der Fußball ist, wenn derjenige der den Ball hat, keine Anspielstationen hat."

Resümierend sagt Herzog über die WM - Leistung: "Es war bei dieser WM, so ehrlich muss jeder sein, okay, aber es war nicht gut. Das man gegen einen Gegner wie Spanien verlieren kann, alles okay. Aber ich habe schon gehofft, dass wir sie etwas mehr fordern."

Marc Janko glaubt: "Dass wir bei dieser WM ordentlich gespielt haben, es braucht sich niemand schämen. Wir haben allen Grund zur Freude, wissen aber auch, dass wir es besser könnten, wenn wir körperlich in einer besseren Verfassung gewesen wären."

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